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Es weihnachtete das letzte Mal im „Rankler Schuhkarton“

Ein letztes Mal kümmerte sich Mirjam Entner um die „Geschenke der Hoffnung“ im hauseigenen Keller.
Ein letztes Mal kümmerte sich Mirjam Entner um die „Geschenke der Hoffnung“ im hauseigenen Keller. ©Emir T. Uysal
„Weihnachten im Schuhkarton“ läuft künftig zentral über Graz und Berlin.
Weihnachten im Schuhkarton (Serbien und Weißrussland)

Rankweil Nach sieben Jahren hängt Mirjam Entner ihre Rankweiler Sammelstelle an den Nagel. Grund dafür: Ab 2018 werden die „Geschenke der Hoffnung“ zentral in Graz und Berlin kontrolliert. „Unser Aufgabenbereich hat sich somit erübrigt“, so Entner. In den vergangenen Jahren haben etwa 5300 Päckchen die Rankler Sammelstelle durchlaufen; etwas mehr als 26.500 Euro konnte Entners Team an bedürftige Kinder überweisen.

In der letzten Saison hat die Lebenshilfe bereits drei neue Annahmestellen eröffnet, wo die Päckchen angenommen und per Paketservice zur Großsammelstelle weitergeleitet wurden. Das Brockenhaus Sulz hat heuer etwa 80 Schuhkartons nach Graz geschickt. Und in Rankweil wurde ein letztes Mal fleißig gesammelt und im hauseigenen Keller kontrolliert, verpackt und aufbewahrt: 757 Schuhkartons wurden an Kinder in Serbien und Montenegro weitergeschickt. Außerdem konnten 4750 Euro überwiesen werden. Tamara und Mario Sieber (Spielewelt Feldkirch) ließen durchklingen, dass sie planen, die Päckchen künftig selber weiterzuleiten. Ebenso das Brockenhaus in Sulz. Der Familienverband in Laterns entscheidet im Jänner 2018, ob er die Päckchen selber weiterleitet. ETU

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