"Es tut gut, ihn geehrt zu wissen"

Bregenz - Reinhold Bilgeri würdigte am Montagabend den "stillen Paten" der Musikszene. "Rolf war der Bassist. Fundamente legen, das war immer schon seine Devise."

Wie gut es tut, „den Mann geehrt zu wissen, der dem Backbeat endgültig und offiziell auch in Vorarlberg zum Durchbruch verholfen und ihm ein Institut geschenkt hat“, verdeutlichte Reinhold Bilgeri in seiner Laudatio.

Die Worte des ersten Bandkollegen von Rolf Aberer, des weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannten Rock- und Popmusikers und nun auch erfolgreichen Schriftstellers ließen schmunzeln, gingen zu Herzen, ließen aufhorchen und Tatsachen erkennen. Die vielen kleinen Schilderungen, die Bilgeri in seine Rede einwob, erinnerten an jene Zeit, als sich Eltern in Vorarlberg noch fragten, „ob dieser Lärm wohl Kunst sein könnte“ und die Jugend nicht nur frei sein wollte, sondern sich anstrengte, um dem zu folgen, was die Begabung vorgab – der Musik, dem Musizieren. Wie Aberer dem folgte und wie er viele mitriss, erzählte Bilgeri eindrücklich und verwies schließlich auf seine eigentliche „Pioniertat“, nämlich die „Popmusik ins Kulturverständnis zu integrieren“ und eine Infrastruktur für die Aus- und Weiterbildung mit dem „lebenserhaltenden Segen der Politik“ zu schaffen.

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