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"Es steht allerhand bevor"

Bürgermeister Armin Berchtold
Bürgermeister Armin Berchtold ©Annemarie Kaufmann

ARA, Betreutes Wohnen und Volksschule sind vorrangige Themen in Schwarzenberg.

In dieser Legislaturperiode will die Gemeinde Schwarzenberg laut Bürgermeister Armin Berchtold mehrere wichtige Projekte umsetzen bzw. zum Abschluss bringen. Höchste Prioritäten werden dem “Betreuten Wohnen”, der Sanierung der Volksschule und der Abwasserbeseitigungsanlage zugeordnet. Die Abwasserbeseitigungsanlage in der Parzelle Dorn wurde 1971 erstellt, 1999 wurden umfassende technische Erneuerungen durchgeführt. “Die ARA in Schwarzenberg hat die Kapazitätsgrenze längst erreicht”, erläutert Bürgermeister Armin Berchtold. Derzeit befindet sich die Gemeinde vor der Entscheidung, die bestehende zu sanieren und zu erweitern oder sich mit Egg und Andelsbuch zusammen zu schließen und das Abwasser in die ARA Egg-Andelsbuch abzuleiten.

Kostengünstigere Lösung

Dies würde laut Berchtold eine Pumpstation bei der derzeitigen ARA in Schwarzenberg sowie entsprechende Leitungen bis zum Leitungsnetz der Gemeinde Egg erforderlich machen. Derzeit werden die technischen Möglichkeiten der zweiten Variante detailliert geprüft und mit Egg und Andelsbuch die Konditionen erörtert. “Sobald wir verbindliche Zahlen haben, welche Bau-Variante, auf 25 Jahre hinaus gesehen, die kostengünstigere ist, kann das Ganze in Angriff genommen werden”, so Armin Berchtold. Die Entscheidung sollte in den nächsten Monaten in der Gemeindevertretung fallen, im Jahr 2012 müsse das Projekt auf jeden Fall abgeschlossen sein, so Berchtold.

Betreutes Wohnen

Großen Stellenwert wird in Schwarzenberg der Betreuung von alten und kranken Menschen beigemessen. Keinesfalls möchte man in Schwarzenberg das Pflegeheim und mit diesem die Altersvorsorge in der Gemeinde aus den Händen geben. Derzeit werden in Gesprächen mehrere Möglichkeiten diskutiert. “Wir wollen unsere betagten Mitbürger unbedingt im Dorf behalten”, betont Berchtold. Seit fast zwei Jahren macht man sich in Schwarzenberg Gedanken über “Betreutes Wohnen”. Im Ort gibt es zurzeit 140 Haushalte, die jeweils von zwei über 70jährigen Personen bewohnt werden. Der Sozialausschuss und interessierte Gemeindevertreter besuchen derzeit in Bau befindliche und bereits bestehende Einrichtungen. “Was uns am stimmigsten erscheint, werden wir umsetzen”, betont Berchtold, “wir sind für alles offen.” Um die Synergien des Bürgerheims zu nutzen, sollen die Wohnungen, die auf Mietbasis ausgerichtet sein werden, in unmittelbarer Nähe zum Pflegeheim entstehen. “Sehr moderate Mieten sollen auch jungen Leuten aus dem Dorf die Möglichkeit bieten, im Bedarfsfallauf auf preisgünstige Startwohnungen zugreifen zu können”, sieht Berchtold das Zusammenleben von Jung und Alt positiv.

Sanierung Volksschule

Laut Bürgermeister Armin Berchtold weist die Volksschule in Schwarzenberg durch veraltete Fenstersysteme einen enormen Energiebedarf auf. Die Turnhalle sowie die Nassräume müssen einer Generalsanierung unterzogen werden. Auch dringend benötigte Nebenräumlichkeiten für Einzelunterricht sowie die ganzen feuerpolizeilichen Einrichtungen (Brandabschnitte, Fluchtwegsituation usw.) seien so gute wie keine vorhanden. Nun wolle man gemeinsam mit diversen Sachverständigen einen Mittelweg zwischen einer Generalsanierung und einer “Pinselsanierung” finden, so der Gemeindechef. “Es kommt auf die Finanzgebarung der Gemeinde an.” Natürlich hofft man in Schwarzenberg auch auf die finanzielle Unterstützung seitens des Landes. “Die finanziellen Mittel sind bei einer Generalsanierung schwer einzuschätzen”, so Berchtold, “wir rechnen aber mit einigen Millionen Euro.” Die Volksschule soll einen Top-Standard erhalten und in den nächsten 25 Jahren ungestörten Schulbetrieb gewährleisten.

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