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"Es soll keine Schikane für einen Pendler sein"

LH Markus Wallner bei "Vorarlberg Live" am Montag zu den Grenzkontrollen.
LH Markus Wallner bei "Vorarlberg Live" am Montag zu den Grenzkontrollen. ©Screenshot VOL.AT
Landeshauptmann Markus Wallner war am Montag, dem ersten Tag nach dem Lockdown, bei "Vorarlberg Live" im Studio zu Gast - Großes Thema waren die angekündigten Grenzkontrollen.
Reisewarnung für Tirol ausgesprochen

Großes Thema waren die für Mittwoch angekündigten verschärften Grenzkontrollen. Der Landeshauptmann wollte gleich zu Beginn des Gesprächs mit VOL.AT-Chefreporter Pascal Pletsch erklären, warum diese Kontrollen jetzt so stattfinden müssen.

Man sei jetzt in einer Situation, in der man aufgrund der viel zitierten Corona-Mutationen und der sanften Öffnung des Lockdowns, nicht genau abschätzen könne, wie die nächsten Wochen laufen werden.

Schutz der Bevölkerung

In den letzten Wochen sei ein relativ hoher Anteil der sogenannten britischen Mutation des Coronavirus in der Schweiz und ebenso in Liechtenstein aufgetaucht. Deshalb seien die Grenzkontrollen und wöchentlichen Tests für Pendler und Grenzgänger keine Schikane, sondern man wolle möglichst verhindern, diese Virusmutationen aus dem benachbarten Ausland einzuschleppen. Die Tests und Kontrollen hätten die Funktion zu Schützen und nicht zu Schikanieren, auch wenn er sich bewußt sei, dass viele Betroffene das im Moment nicht so sehen würden, meint Wallner. Er bitte aber die Pendler um Akzeptanz.

Man werde diese Woche die Tests an den Grenzen noch nicht scharf kontrollieren, verspricht der Landeshauptmann. Er wolle keine "Scharfstellung" und habe Verständnis, dass sich die neuen Regeln erst einspielen müssen. Er hoffe und bitte, dass die Betroffenen die neuen Maßnahmen akzeptieren können. Man werde außerdem die Testkapazitäten im Land weiter hochfahren.

Die Situation mit und in Tirol

Landeshauptmann Wallner sprach bei "Vorarlberg Live" auch darüber wie er die aktuelle Lage in Tirol einschätzt, wie die Zusammenarbeit mit Innsbruck funktioniert und wie es östlich des Arlbergs nach der Reisewarnung für Tirol weitergehen kann.

Abschließend gab Wallner noch einen Überblick zur aktuellen Impf-Situation im Land. Kurzes Fazit: Der Impfstoff ist nach wie vor knapp, man sei mit den Impfungen in den besonders kritischen Bereichen aber schon weit gekommen.

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(VOL.AT)

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