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Es läuft wie am Schnürchen

WM-Leader Fernando Alonso fiebert einem ganz besonderen Formel-1-Wochenende entgegen: der Renault-Spanier zählt den Hungaroring bei Budapest zu seinen absoluten Lieblingsstrecken.

Alonso hat dort 2003 den ersten Grand-Prix-Triumph seiner F1-Karriere gefeiert. Zudem feiert er am Freitag seinen 24. Geburtstag.

Vor genau zwei Jahren avancierte der Asturier als damals 22-Jähriger in Budapest zum jüngsten GP-Sieger der WMGeschichte. Weltmeister Michael Schumacher war in seinem Ferrari vom Jungspund sogar überrundet worden.

36 Punkte Vorsprung

Bereits damals hatte der Spanier, in seiner Heimat mittlerweile ein Volksheld, gemeint: „Jetzt möchte ich auch der jüngste Weltmeister der Geschichte werden.“ Bei 36 Punkten Vorsprung auf Verfolger Kimi Räikkönen (McLaren) und sieben Rennen auf dem Restprogramm steht auch dieser Traum unmittelbar vor der Realisierung.

„Ungarn war schon immer eines meiner Lieblingsrennen“, freut sich Alonso, der seine Wochenendziele auf dem zweitlangsamsten Kurs des WM-Kalenders nach Monaco so formuliert: „McLaren ist derzeit am schnellsten. Aber mit unserem Auto sollte es uns gelingen, aufs Podium zu fahren. Und vielleicht können wir ja auch McLaren besiegen.“

Vierte Plätze reichen

Vor dem 13. von 19 Rennen würden dem glühenden Real-Madrid-Anhänger selbst im äußerst unwahrscheinlichen Fall von sieben Räikkönen-Siegen jeweils vierte Ränge reichen, um sich zum jüngsten Champion zu krönen. Auf Überheblichkeit des Wahl-Engländers (Wohnort Oxford, nahe dem Renault-“ Workshop“ in Enstone) dürfte die Konkurrenz aber vergeblich hoffen: “ Wir können uns noch nicht entspannt zurücklehnen. Dafür sind es noch zu viele Grand Prix.“

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