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"Es ist erschütternd"

Die österreichischen Helfer im Erdbebengebiet im Iran haben Sonntag früh erstmals die Zerstörungen und die Hilflosigkeit der Bewohner zur Gänze zu Gesicht bekommen.   

„Es ist 7.50 Uhr Ortszeit. Die Sonne geht auf. Und jetzt sehen wir das ganze Ausmaß der Verwüstung. Es ist erschütternd“, berichtete Josef Schmoll, Leiter der Suchhundeteams des Österreichischen Roten Kreuzes laut einer ÖRK-Aussendung aus Bam.

„Die Stadt ist zu 80% der Stadt zerstört. Es fehlt vor allem an einfachen Werkzeugen zum Graben. Die Häuser sind aus Lehmziegel errichtet und – es gibt – nein – es gab fast keine mehrstöckigen Häuser. Durch die Lehmbauweise hat es eine sehr hohe Staubentwicklung gegeben. Viele Leute sind nicht von einstürzenden Bauteilen getötet worden, sondern vielmehr unter den Trümmern erstickt“, so Schmoll.

„Die Kooperation mit dem Iranischen Roten Halbmond und mit anderen Helferteamas funktioniert ausgezeichnet. Die österreichischen Suchhunde sind im Einsatz – wir hoffen für die Menschen“, erklärte der Rotkreuz-Helfer abschließend.

Link: www.roteskreuz.at

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