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"Es gibt keinen Bruderkrieg"

Rechtzeitig vor dem Heimrennen auf dem Nürburgring haben Michael und Ralf Schumacher den Familienfrieden verkündet. "Es gibt keinen Bruderkrieg", betonte der Rekordweltmeister bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.

„In keinem Moment vergisst man, dass es der eigene Bruder ist. Und man liebt seinen Bruder“, sagte Michael Schumacher. Der Ferrari-Pilot forderte von den Medien ein Ende der Schlagzeilen um einen vermeintlichen Familienstreit: “Hört auf mit dem Schwachsinn!“ Nachdem er vier Tage zuvor noch heftig gegen seinen älteren Bruder gewettert hatte (“Manchmal schaltet Michael sein Gehirn nicht ein“), bemühte sich auch Ralf Schumacher um einen friedlichen Eindruck. Man müsse manchmal in Sekundenbruchteilen entscheiden, und da werde zwangsläufig nicht immer die richtige getroffen. “Kein Fahrer will den anderen verletzen“, betonte der 29-Jährige und erklärte den Bruder-Disput ebenfalls für beendet. “Es ist erledigt, es gibt nichts mehr darüber zu sagen“, meinte Ralf und fragte mit einem spitzbübischen Grinsen: “Ist das Spektakel nicht großartig für uns alle?“

Davor hatte ausgerechnet Juan Pablo Montoya Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher im Streit mit Bruder Ralf wegen des Überholversuchs verteidigt. “Dafür sind wir hier, um anzugreifen“, sagte der McLaren-Mercedes-Pilot am Nürburgring. Er habe zwar die Aktion nicht gesehen, “aber wenn eine Lücke da ist, muss man es versuchen. Wie sonst soll man in Monaco überholen?“, meinte der Kolumbianer.

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