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Erzberg Rodeo – von „Carl’ s Dinner“ in die „Grüne Hölle“

Nach 3:59:35 Stunden kam Philipp Schneider im Ziel an.
Nach 3:59:35 Stunden kam Philipp Schneider im Ziel an. ©Red Bull Content Pool/Schneider
Moto Cross: 25 von 500 Fahrern bezwangen heuer den Erzberg. Unter ihnen: Philipp Schneider (29) aus Vandans.

Zum vierten Mal stellte sich der passionierte Motorsportler dem Eisernen Giganten, nach knapp vier Stunden Hard Enduro-Quälerei überquerte er als einer der wenigen die Ziellinie.

„Nach dem Prolog konnte ich mich für die erste Startreihe qualifizieren, was in diesem Rennen enorm von Vorteil ist. Der Erzberg verlangt den Fahrern alles ab. Man benötigt einerseits perfekte Enduro-Skills, andererseits braucht man in den schwierigen Passagen wie ‚Carl’s Dinner‘ oder in der ‚Grünen Hölle‘ viel Feingespür und einen guten Gleichgewichtssinn, fast wie im Trial-Sport. Man weiß nie, was als nächstes auf einen zukommt – es gibt keine Verschnaufpausen“, erzählt der 29-jährige Montafoner. Von den 500 Startern schaffen es nur 25 ins Ziel. Auf genau diesem Platz landete der Illwerke-Maschinenbautechniker, der jede freie Minute in seine KTM-Maschine investiert.

Sebastian Marko for Red Bull Contentpool
Sebastian Marko for Red Bull Contentpool ©Sebastian Marko for Red Bull Contentpool

„Natürlich bedarf es auch viel Glück, um ohne Schäden oder zwischen den knackigen Steinpassagen hängen zu bleiben, seinen Weg zu finden. Angesichts des hochwertigen Profi-Fahrerfelds bin ich als Amateur aber umso stolzer, heuer zu den Siegern zu zählen“, führt Schneider fort. Für eines der härtesten Hard Enduro-Rennen der Welt bedarf es viel Vorbereitung. Neben dem fahrerischen Können brauchen die Piloten viel Ausdauer, die der MXer beim Zirkeltraining in der Bewegungswerkstatt schöpft. Außerdem führe ein erfolgreiches Abschneiden nur über den Kopf, sonst wäre die vierstündige Extrembelastung kaum zu bewältigen: „In der Hälfte des Rennens dachte ich mir nur noch, ich haue jetzt alle Gänge raus und gehe volles Risiko!“

Die Einstellung hat sich definitiv gelohnt, nach 3:59:35 Stunden überquerte er die Zielline. Den Sieg holte sich Alfredo Gomez (ESP) in 2:17:06.

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