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Erwischt! Ungar wollte Schlangen über Schweizer Grenze schmuggeln

Eine der sichergestellten Schlangen.
Eine der sichergestellten Schlangen. ©Grenzwachtkommando Chur
Rheineck - Am Grenzübergang Rheineck haben Schweizer Grenzwächter am Sonntag einen Schmuggel mit geschützten Schlangen aufgedeckt – insgesamt sechs  Boas wollte ein Mann aus Ungarn in die Schweiz schmuggeln.
Deutscher wollte Waran schmuggeln

Gegen 21:30 Uhr kontrollierten Grenzwächter beim Grenzübergang Rheineck ein ungarisches Fahrzeug. Der Fahrzeug-Lenker meldete trotz Befragung keine Waren an.

Geschützte Schlangen

Bei der anschließenden Zollkontrolle haben die Grenzwächter im Reisegepäck in einer Plastikbox sechs Schlangen aufgefunden. Dabei handelte es sich um eine Pazifikboa, zwei Rosenboas und drei Fijiboas. Für sämtliche Tiere konnte der Mann keine Einfuhrbewilligung vorlegen. Nach Washingtoner Artenschutzabkommen sind alle drei Schlangenarten geschützt und ihre Einfuhr ist daher bewilligungspflichtig.

Schlangen beschlagnahmt

Gegen den 36-Jährigen aus Ungarn wurde durch das Zollinspektorat Rheintal ein Zollstrafverfahren eingeleitet. Im Weiteren wird er wegen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Die Tiere wurden beschlagnahmt und einer geeigneten Obhut zugeführt.

Bereits vor am 23. Februar dieses Jahres haben Grenzwächter in der Region III einen Reptilienschmuggel aufgedeckt: Ein 63-jähriger Mann hatte versucht, einen Timorwaran illegal in die Schweiz einzuführen. 

Polizei, VOL.AT

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