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Erstmals Untersuchungen zu Dianas Unfalltod

Mehr als sechs Jahre nach dem Unfalltod der britischen Prinzessin Diana haben Ermittler am Dienstag eine erste Untersuchung auf britischem Boden eröffnet.

Der „Daily Mirror“ veröffentlichte den Namen eines hochrangigen Mitglieds des Königshauses, den Diana einer Verschwörung verdächtigt hatte. Andere Medien verzichteten aus juristischen Gründen darauf, den Namen zu zitieren. Ein Sprecher von Thronfolger Prinz Charles lehnte eine Stellungnahme ab.

In einer im Oktober veröffentlichten Autobiografie hatte Dianas Butler Paul Burrell einen Brief zitiert, den Lady Di ihm zehn Monate vor ihrem Tod geschrieben haben soll. Darin heißt es, jemand plane einen als Verkehrsunfall getarnten Anschlag auf sie, damit der Weg für eine Heirat zwischen Prinz Charles und seiner Geliebten Camilla Parker Bowles zu heiraten. Den Namen des von Diana Verdächtigten hatte Burrell geschwärzt, der „Daily Mirror“ entfernte diese Schwärzung jetzt. Burrell kritisierte, dies sei nicht mit ihm abgesprochen gewesen.

Untersuchungsrichter Michael Burgess eröffnete in London ein Verfahren zu den Umständen von Dianas Tod, ein getrenntes Ermittlungsverfahren zum Tod ihres Freundes Dodi Fayed sollte später am Tage in Surrey eröffnet werden. Geklärt werden soll einer Gerichtssprecherin zufolge, wie genau Prinzessin Diana und Dodi Ende August 1997 ums Leben kamen.

Gegenstand der Untersuchungen sind unter anderem Berichte der französischen Behörden auf 6.000 Seiten, die allesamt ins Englische übersetzt werden müssen. Seit Jahren gibt es wilde Spekulationen über ein Mordkomplott gegen Diana und den Milliardärssohn.

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