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Erster Wasserwirtschaftspreis des Landes Vorarlberg vergeben

Bregenz – Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Erich Schwärzler haben heute, Dienstag, den ersten Wasserwirtschaftspreis des Landes überreicht. Gewinner der Auszeichnung sind die Stadt Dornbirn, die Gemeinde Lauterach sowie die Wassergenossenschaft Schwarzenberg-Vorderthalb.
Wasserwirtschaftspreis vergeben

Wasser“, betont Landeshauptmann Sausgruber, “ist Vorarlbergs wichtigster Bodenschatz und als Trink- und Brauchwasser sowie als Rohstoff für die Wirtschaft und für die Energieerzeugung von elementarer Bedeutung.” Zum ersten Wasserwirtschaftspreis des Landes haben Vorarlberger Kommunen und Wassergenossenschaften insgesamt 19 Projekte eingereicht. Gesucht wurden vorbildliche Projekte aus den Bereichen Hochwasserschutz, Gewässerrenaturierung, Abwasserreinigung und Wasserversorgung. “Ziel dieses Preises ist, Leuchtturmprojekte in ganz Vorarlberg sichtbar zu machen. Wir wollen damit die besten Lösungen rund um unser wertvollstes Lebensmittel wertschätzen und andere ermutigen diesen eindrucksvollen Beispielen zu folgen”, erläutert Wasserwirtschaftslandesrat Schwärzler das Ziel der Auszeichnung.

“Österreich kann davon lernen”

Die Qualität der Einreichungen verblüffte sogar Jury-Mitglied und Leiter der Wasserwirtschaft in der Tiroler Landesregierung Hubert Steiner: “Eine beeindruckende Dichte an hervorragenden Projekten. Herausragend sind aus meiner Sicht vor allem die intelligenten Kooperationsmodelle zwischen Wassergenossenschaften im ländlichen Raum. Davon kann man in ganz Österreich lernen.”

Siegerprojekt: Integraler Hochwasserschutz Fallbach Dornbirn

Jurymitglied Erwin Mohr, Altbürgermeister von Wolfurt, ging auf die Bedeutung des Zusammenspiels zwischen Hochwasserschutz und Ökologie ein: “Immer öfter findet man verblüffende Kombinationen aus Sicherheit und Naturschutz. Das ist die richtige Richtung.” Diese Kombination ergab auch den Ausschlag für den ersten Preis. Beim Hochwasserschutzprojekt Fallbach der Stadt Dornbirn wurde eine vorbildliche Balance aus Wasserbautechnik, Revitalisierung und dem Einsatz neuer Rückhalteflächen geschafft. Ein Beispiel für einen modernen, naturnahen Umgang mit Fließgewässern auch in dicht besiedelten Gebieten.

Auszeichnungspreise gab es für ein sensibles Renaturierungsprojekt für den Bleichegraben, einen gefährdeten Gießenbach in Lauterach sowie für die kluge Zusammenarbeit der Wassergenossenschaft Schwarzenberg-Vorderthalb zum Vorteil der gesamten Region.

Erster Wasserwirtschaftspreis des Landes Vorarlberg

1. Preis: Stadt Dornbirn: Projekt Fallbach – Integraler Hochwasserschutz mit Gewässerrenaturierung und Hochwasserrückhalt

Anerkennungspreise: Gemeinde Lauterach: Renaturierung Bleichgraben Wassergenossenschaft Schwarzenberg – Vorderthalb: Grenzenloser Not- und Lieferverbund

Der erste Wasserwirtschaftspreis des Landes Vorarlberg wurde anlässlich des UNO-Tag des Wassers 2011 ausgelobt. Eingeladen dazu waren Städte, Gemeinden, Wasserverbände und Wassergenossenschaften. Die Jury bestand aus Expertinnen und Experten aus den Bereichen Naturschutz, Kommunalpolitik, Wasserwirtschaft und Medien. Der Preis für das Siegerprojekt ist mit 2.500 Euro dotiert, die beiden Anerkennungspreisträger erhalten jeweils 1.000 Euro. Die eingereichten Projekte können bis Mittwoch, 29. Juni, im Landtagstrakt im Landhaus besichtigt werden. www.vorarlberg.at/wasser

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