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Erster Saisonsieg in Slowenien zum richtigen Zeitpunkt

Guntram Schedler hat allen Grund zur Freude.
Guntram Schedler hat allen Grund zur Freude. ©VOL.AT/Paulitsch
Andelsbuch. Die Wälder starten perfekt in die Finalserie und können gleich das erste Auswärtsspiel in Ljubljana gewinnen.

Das Team von Headcoach Henrik Alfredsson zeigte dabei unglaublichen Willen, Moral, Kampfkraft und Leidenschaft. Die Spieler gehen im wahrsten Sinne des Wortes durchs Feuer, durch Betonwände für diesen Erfolg.

Das Team ist bereits am Freitag nach dem Mittagstraining nach Slowenien gefahren und kam um 22.30 Uhr im Hotel an. Da man am Samstagvormittag kein Eis in Ljubljana für ein WARM-UP Training erhalten hat, konnten über den österreichischen und den slowenischen Verband eine Eiszeit in Kranj organisiert werden. Nach einer taktischen Besprechung am Nachmittag ging es nach Ljubljana wo pünktlich um 19.30 Uhr der Start in die Finalserie erfolgte.

Unglaubliche – an die 60 bis 70 Wäldarfans haben das Team nach Slowenien begleitet und erzeugten mit Hupen, Kuhglocken und Transparent eine Bombenstimmung.  40 Fans reisten mit dem Fanbus an.  Andere mit Privat PKW und Minibus. Dazu kam noch eine starke Abordnung aus Kärnten. Vielen Dank für diese tolle Unterstützung.

Im ersten Drittel waren viele Spieler Nervös, es geht ja auch um sehr viel. Ljubljana spielte wie erwartet. Sie sind ein körperlich sehr starke und robuste Mannschaft. Sie spielten sehr aggressiv auf jede Freie Scheibe. Die Verteidiger haben keine Zeit bekommen sofort Druck und Ljubljana spielt jeden Check hart fertig. Bei einem Scheibenverlust ziehen sie sich sofort in ein enges und tiefes „Trap“ zurück, das auf dem etwas schmäleren Eis in Ljubljana nicht einfach zu durchbrechen ist.

Die Wälder konnten den Anfangsdruck der Slowenen jedoch gut abfangen und  sie gut Richtung Bande drücken. Durchbrachen die Wälder das Trap der Slowenen, brachten die Scheibe in Ihren Rücken ermöglichten sich immer wieder gute Chance. Das Spiel war aber auch gezeichnet von zwei sehr starken Torhütern. Nach einem Angriff der Wälder ein Foul der Slowenen. Die Wälder spielten druckvoll im Powerplay blieben jedoch ohne Erfolg. Als der fünfte Mann der Slowenen von der Strafbank zurückkam konnten die Wälder den Puck weiterhin im Angriffsdrittel halten. Haidinger Christian bringt die Scheibe zum Tor und Bereuter Dominik staubt zum 0:1 ab. Durch diesen Treffer beruhigte sich das Wälder Spiel etwas und es kehrt mehr Sicherheit ins Team zurück. Nach sicherem Scheibenbesitz agiert man 20 Sekunden vor Drittelende zu kompliziert, verliert unnötig die Scheibe und muss das 1:1 hinnehmen.

Im Zweiten Drittel spielt das Wälderteam dann um einiges stärker. Ljubljana steht kompakt, bei den sich bietenden Chancen hält Sila vorerst den Kasten der Gastgeber rein. In der 30. Minute bringen die Wälder wieder einen Angriff durch, Unterberger Michael und Pohl Gabriel arbeiten die Scheibe hart zum Tor und Pfeiffer Dominic staubt zum 1:2 ab. Bereits 3 Minuten später kann Slavia Ljubljana einen Wälder Fehler zum 2:2 nutzen. Ein unnötiges Pintschen an der offensiven blauen Linie kombiniert mit einem Sturz ermöglicht den Slowenen einen 2 gegen 0 Konter.  Das Spiel ist hoch intensiv und bringt Chancen auf beiden Seiten. Aufregung als ein Slowene mit dem Schlittschuh einen Kick gegen Stadelmann ausführt der von den Schiedsrichtern nicht gesehen wurde.

Das dritte Drittel hatte es in sich. Svensson im Wälder Tor war bei ein paar dicken Chancen der Slowenen zur Stelle. Auch seinen Vorderleute leisteten gute Arbeit in dem sie ihm die Sicht freimachten und die Rebounds wegarbeitetet. Auf der anderen Seite hatten es die Wälder auf der Schaufel das Spiel zu entscheiden. In der 56. Spielminute bricht Feichtner Alexander alleine durch und zieht aufs slowenische Tor. Er wird von hinten per Hacken gelegt – Penalty. Der slowenische Torhüter Sila konnte den Penalty entschärfen. Dramatische Schlussminuten folgten – es blieb beim 2:2.

Es folgte eine 5 minütige Overtime.  Diese war nichts für schwache Nerven. Beide Torhüter entschärften jeweils Topchancen. So ging es ins Penaltyschiessen. Sila hält den Penalty von Beiter Michael, Alex Feichtner knallt den Penalty an die Stange. Wälder Goalie Svensson Pierre hält die ersten zwei Penalty gegen die Slowenen, beim dritten Penalty von Snoj war er machtlos. Nun musste Lundström Linus für die Wälder treffen sonst wäre es vorbei gewesen. Er behielt die Nerven und Traf. Jetzt ging es eins gegen eins weiter. Svensson hielt die Penaltys der Slowenen, Sila hielt gegen Lundström, Beiter Michael, Nilsson-Grans Pierre und Bereuter Dominik. Dann kam Alexander Feichtner und verwertete. Man führte 1:0. Pierre Svensson war auf dem Posten und hielt den Penalty der Slowenen. Der erste und so wichtige Auswärtssieg war im Kasten.

In der Nacht noch wurden bis weit nach Mitternacht die Blessuren der Spieler behandelt. Heute steht am Vormittag eine Teambesprechung, lockeres Auslaufen und Stretching auf dem Programm. Ab 17.00 Uhr gilt es bereits zu sein. Dann folgt das Face off zum 2. Finalspiel in der Serie.

Alle Wälder, ganz Vorarlberg mögen dem Team die Daumen drücken und gute, positive und starke Energie schicken. Die Wälder sind bereits den nächsten Schritt zu machen – „WÄLDARHOCKEY“ – „NEVER GIVE UP“.

Trainer Henrik Alfredsson:

„Das war ein enges Spiel heute. Es war nicht unser bestes Spiel aber wir hatten die Arbeitsklamotten an und haben geschuftet und gekämpft wie die Wahnsinnigen. Gratulation an unser Team. Wir haben uns gestützt auf einen sehr starken Goalie den die Vorderleute mit Ihrer Arbeit auch sehr gut unterstützt haben. Wir müssen versuchen unsere Wechsel kürzer zu halten und noch besser in unser Spiel finden. Ljubljana hat zwei grobe Fehler von uns zu Toren genutzt. Diese Fehler müssen wir abstellen. Sie stehen sehr Kompakt und es ist nicht einfach Ihren Riegel zu durchbrechen. Auf die freie Scheibe spielen sie hart und sehr stark. Wir müssen noch Kompakter agieren und  noch mehr unsere Geschwindigkeit nutzen. Den ersten Sieg haben wir, das ist gut fürs Selbstvertrauen. Heute brauchen wir wieder starke Wälder Männer am Eis. Es gibt keine Wehwehchen, die Schmerzen müssen jetzt fürs Team, für den Erfolg eingesteckt werden. Wir müssen und werden noch einen Schritt zulegen, den nächsten Schritt machen. Wir müssen im Kopf frisch sein und die schnellen und richtigen Entscheidungen treffen. Wir fokussieren uns auf unsere Stärken und machen heute den nächsten Schritt.“

Slavia Ljubljana  –  EHC-Bregenzerwald   (1:1 / 1:1 / 0:0 / 0:0 / PE:1:2) 2:3 n.P.

Eishalle Zalong Ljubljana 624; Schiedsrichter: Fajdiga Alex, Kralj Crt; Rojko Grgor, Turk Bostjan..

Tore Bregenzerwald: 0:1 Bereuter; 1:2 Pfeiffer; entscheidender Penalty Feichtner

Strafen Bregenzerwald: 10 min.; Lundström, Häussle, Unterberger, Purkhard, Stadelmann je 2 min..

Tore Ljubljana: 1:1 Snoj R., 2:2 Snoj C.

Strafen Ljubljana: 8 min. plus 1 PE ; Ulaga 2x 3min. , Kar, Simunovic je 2 min.; Peterca – Penalty..

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