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Erster Matchball für Zell

Im dritten Spiel der Finalserie der Eishockey-Nationalliga gab es am Dienstag den ersten Heimsieg. Zell am See gewann 4:1 gegen den EHC Lustenau und hat am Samstag in der Rheinhalle den ersten "Matchball".

Zell am See war in der ausverkauften Eishalle von Beginn an hellwach. Schnelle Angriffe rollten aufs Tor von EHC-Goalie Simon. Schon in der 3. Minute traf Stephan Uhl nach einem Abpraller zum 0:1. Die Eisbären hatten in der Folge die Partie sicher im Griff, die Lustenauer sahen das Verteidigungsdrittel der Gastgeber nur aus der Ferne. Mitte des ersten Drittels kam der EHC aber besser auf, Zell-Tormann Suttnig musste sich etliche Male auszeichnen. In der 15. Minute saßen zwei Lustenauer und ein Salzburger auf der Strafbank. Das Powerplay nutzte Henrich zum 0:2, gegen seinen Schuss ins Kreuzeck war Simon machtlos. Im 2. Drittel übernahmen die Lustenauer das Kommando, agierten mit mehr Tempo und waren brandgefährlich. Das Schussverhältnis von 17:4 zu Gunsten der Gäste verdeutlicht dies. In der 30. Minute verkürzte Hämmele schließlich auf 1:2, die Pokel-Truppe drängten auf den Ausgleich. Eine zweifelhafte Strafe in der 38. Minute brachte den EHC um die Früchte dieser Bemühungen. Im Schlussdrittel konnten die Lustenauer nicht mehr an das Mitteldrittel anknüpfen. Als Putnik Im Powerplay zum 1:3 traf, war die Entscheidung gefallen. Der EHC konnte nicht mehr zusetzen, die Eisbären beschränkten sich auf die Sicherung des Vorsprungs, das Tor von Widauer zum 1:4-Endstand war nur mehr für die Statistik.

Damit führt Zell am See in der Finalserie mit 2:1 und hat am Samstag in Lustenau die erste Möglichkeit, den Meistertitel zu fixieren.

Zell am See – EHC Lustenau: 4:1 (2:0,0:1,2:0)
Zell, Dienstag, 2.600, SR Kowalczyk, Kaspar, Tschebull
Tore: 1:0 (3.) Uhl , 2:0 (17.) Henrich, 2:1 (30.) Hämmerle, 3:1 (45.) Putnik, 4:1 (53.)
Strafen: 16 bzw. 30 (Disziplinarstrafe- Zerlauth)
Stand in der Serie 2:1
Weitere Termine: Samstag, 9. 4. (Lustenau), Dienstag, 12. 4. (falls notwendig; Zell)

Capitals glichen in Finalserie gegen KAC aus
Die Vienna Capitals haben in der „best of seven”-Finalserie der Erste Bank Eishockey-Liga auf 2:2 gestellt. Die Wiener siegten am Dienstag in der ausverkauften Klagenfurter Stadthalle gegen den KAC 5:4 (1:2,1:0,2:2/1:0) nach Penaltyschießen und prolongierten damit die Serie der Auswärtssiege. Die Gäste waren in einer spannenden Partie drei Mal in Führung gegangen. Die fünfte Partie wird am Donnerstag (19:15 Uhr) in Wien gespielt, der neue Meister steht frühestens am Sonntag fest.

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