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Erster Matchball für Schumacher

An der Stätte seines ersten WM-Triumphes mit Ferrari will Formel-1-Ass Michael Schumacher den mit seinem Team hadernden Titelverteidiger Fernando Alonso am liebsten schon am Sonntag in Suzuka abservieren.

Doch auch wenn der nach fast zwei Jahren erstmals wieder führende Ferrari-Fahrer rechtzeitig vor der Renn-Rente wieder zur Bestform aufgelaufen ist, rechnet Schumacher mit einem Kampf bis auf den letzten Meter in den letzten beiden Rennen seiner Karriere: “Jetzt beginnt die WM bei Null, mehr kann man doch nicht wollen.”

Kaum ein Ort könnte besser sein, um den achten WM-Titel einzufahren, als die Strecke in Japan, auf der zum vorerst letzten Mal gefahren wird. Zwei (2000 und 2003) seiner sieben WM-Titel hat er dort fixiert, insgesamt sechsmal (1995 im Benetton, den Rest im Ferrari) hat er auf der in einem Vergnügungspark liegenden Strecke gewonnen. Und nun könnte der 37-Jährige dort auch seine Achterbahn-Fahrt der vergangenen 24 Monate mit einer grandiosen Feier beenden.

Trotz Punktegleichheit (116:116) heißt es vor den Rennen in Japan (Start 07:00 Uhr MESZ) sowie seinem 250. und letzten Grand Prix am 22. Oktober in Sao Paulo: Vorteil Schumacher. Dank seiner sieben Saisonsiege gegenüber den sechs Erfolgen von Alonso liegt der Deutsche vorn. Sollte er auch in Suzuka gewinnen und Alonso leer ausgehen, tritt Schumacher nur noch zum Schaulaufen in Brasilien an und anschließend ab.

“Wir wollen unsere Performance unbedingt beibehalten. Wir haben in der zweiten Hälfte der Saison eindeutig die bessere Arbeit abgeliefert”, stichelte Schumacher in Richtung des Rivalen im Renault. Alonso büßte in den vergangenen drei Monaten nicht nur 25 Punkte und den Spitzenplatz ein, sondern offenbar auch an Unterstützung seitens seines Teams, das er am Saisonende verlässt. Öffentlich beklagte der zukünftige McLaren-Mercedes-Mann nach den Patzern in Schanghai, im Stich gelassen zu werden: “Die Mannschaft hilft mir nicht. Die ist viel mehr auf den Konstrukteur-Titel fokussiert.” Eine klare Ansage des jüngsten Weltmeisters der Geschichte, der heuer aber Nerven zeigt.

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