AA

Erste Weltraumtouristin im All

Erste Weltraumtouristin fliegt am Montag ins All. Die amerikanische Raumfähre "Atlantis" mit sechs Astronauten an Bord hat unterdessen ihren Rückflug zur Erde angetreten.

Die Fähre koppelte nach Angaben der US-Weltraumbehörde NASA am Sonntag von der Internationalen Raumstation ISS ab. Die „Atlantis“ soll am Mittwoch auf dem US- Weltraumbahnhof in Cape Canaveral in Florida landen. Die Crew hat einen erfolgreichen Einsatz mit drei Außenbordeinsätzen hinter sich. Dabei installierten die Astronauten zwei neue Sonnensegel, mit denen sich die derzeitige Energieversorgung auf der ISS verdoppelt.

Erste Weltraumtouristin fliegt ins All

Für die erste Weltraumtouristin Anousheh Ansari (40) wird an diesem Montag ihr Kindheitstraum wahr: Sie fliegt ins All zur Internationalen Raumstation ISS. Auf dem russischen Weltraumbahnhof Baikonur liefen am Sonntag die letzten Vorbereitungen für den Start der Sojus-Trägerrakete mit der winzigen Kapsel Sojus TMA-9. Die drei Besatzungsmitglieder Michail Tjurin (Russland), Michael Lopez-Alegria (USA) und Ansari wurden von den Betreuern früh schlafen geschickt, weil der Start am Montag schon um 6.08 Uhr MESZ erfolgen sollte.

Lopez-Alegria und Tjurin werden als neue Langzeitbesatzung für ein halbes Jahr auf der ISS arbeiten. Die Telekom-Unternehmerin Ansari soll nach elf Tagen im All mit der abgelösten Besatzung auf die Erde zurückkehren. Die Amerikanerin persischer Herkunft habe sich professionell auf den Flug vorbereitet, lobte der Chefkonstrukteur des Raketenbaukonzerns Energija, Nikolai Sewastjanow. „Es war nur ein zusätzlicher Trainingstag für das Landemanöver notwendig”, sagte er.

„Als Frau bin ich stolz auf meine Tochter, als Mutter mache ich mir Sorgen”, sagte Ansaris Mutter Fahri Shahidi nach Angaben der russischen Agentur Itar-Tass vor dem Start in Baikonur. „Es war ihr Traum. Ich weiß, dass sie sicher zur Erde zurückkehrt.” Ansari hat für ihren Flug etwa 20 Millionen US-Dollar (15,7 Millionen Euro) an die russische Weltraumbehörde Roskosmos gezahlt. Auf der ISS arbeitet derzeit auch der deutsche Astronaut Thomas Reiter.

Sojus-Trägerrakete mit der winzigen Kapsel Sojus TMA-9. Die drei Besatzungsmitglieder Michail Tjurin (Russland), Michael Lopez-Alegria (USA) und Ansari wurden von den Betreuern früh schlafen geschickt, weil der Start am Montag schon um 6.08 Uhr MESZ erfolgen sollte.

Lopez-Alegria und Tjurin werden als neue Langzeitbesatzung für ein halbes Jahr auf der ISS arbeiten. Die Telekom-Unternehmerin Ansari soll nach elf Tagen im All mit der abgelösten Besatzung auf die Erde zurückkehren. Die Amerikanerin persischer Herkunft habe sich professionell auf den Flug vorbereitet, lobte der Chefkonstrukteur des Raketenbaukonzerns Energija, Nikolai Sewastjanow. „Es war nur ein zusätzlicher Trainingstag für das Landemanöver notwendig”, sagte er.

„Als Frau bin ich stolz auf meine Tochter, als Mutter mache ich mir Sorgen”, sagte Ansaris Mutter Fahri Shahidi nach Angaben der russischen Agentur Itar-Tass vor dem Start in Baikonur. „Es war ihr Traum. Ich weiß, dass sie sicher zur Erde zurückkehrt.” Ansari hat für ihren Flug etwa 20 Millionen US-Dollar (15,7 Millionen Euro) an die russische Weltraumbehörde Roskosmos gezahlt. Auf der ISS arbeitet derzeit auch der deutsche Astronaut Thomas Reiter.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Erste Weltraumtouristin im All
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen