Erste Niederlage für Bregenzerwald

©Luggi Knobel
Mit 1:5 verlor der EHC Bregenzerwald den Test beim Schweizer Klub Winterthur. Am Freitag folgt das Derby in Lustenau.

Nach drei Siegen in Folge gegen Schweizer Mannschaften aus der NL-B und der 1. Liga, traf der ECB am Dienstagabend auf das Profiteam von Winterthur.

Für die Wälder war das Match die erste Prüfung außerhalb des Messestadions seit Beginn der Vorbereitung Mitte August. Es konnte auch hierfür eine Profimannschaft aus der zweithöchsten Liga der Schweiz gewonnen werden, genauer gesagt handelt es sich hierbei um den Aufsteiger der letzten Saison in die NL-B. Für Winterthur war es das sechste Spiel.

Für den ECB war diese Mannschaft ein harter und starker, sehr guter Gegner. In einem sehenswerten Eishockeymatch fehlte bei den Wäldern am gestrigen Dienstag jedoch etwas das gewohnt körperbetonte Spiel und so war es Linus Lundström, der für den Ehrentreffer während eines Powerplays sorgen musste. Der EHC Winterthur war in denken und im Agieren um einen Tick schneller und besser eingespielt. Bei den Wäldern fehlten vor allem in der Verteidigung mit Waldhauser, Unterberger zwei wichtige Spieler. Im Sturm musste man auf Hauser und Schettina verzichten. Trotzdem brachte Coach Alex Stein den kompletten Kader zum Einsatz und gab auch den ganz jungen Spielern dieselbe Eiszeit wie den bewährten Cracks. Mit den Drittelergebnissen von 2:0, 1:0 und 2:1 lag der Endstand bei 5:1. Es war trotzdem zum jetzigen Stand der Vorbereitung eine solide Leistung, die wieder abgelegt wurde. Am Freitag geht es bereits in Lustenau weiter. Anlässlich ihrer 45 Jahrfeier trifft der ECB in der Rheinhalle um 18:00 Uhr auf die Löwen.

Nachdem die Wälder auch am Samstag ein Spiel haben und am Freitag zudem auch Partner Dornbirn aufs Eis muss, bleibt abzuwarten mit welcher Aufstellung man nach Lustenau geht. Durchaus möglich, dass einige Nachwuchscracks die Chance auf Einsätze in der 1. Mannschaft bekommen.
Am Samstag gastiert dann das Team des EHC Dübendorf im Messestadion Dornbirn, Face Off ist um 20.00 Uhr.

Guntram Schedler:
„Es war starkes und schnelles Eishockey, herrlich zum Anschauen. Winterthur hat sehr stark und sehr schnell gespielt, ein wirklich ausgezeichneter Gegner. Diese Art von Eishockey stell ich mir für den Bregenzerwald vor, dahin wollen wir uns entwickeln. Gestern haben wir zu wenig körperbetont gespielt und zu viel den „noch“ besseren Pass gesucht, das ist gegen einen derart schnellen und kompromisslosen Gegner nicht möglich. Hier muss alles um eine halbe Sekunde schneller gehen.“

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