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Erste Migranten im Lager an Ungarn-Österreichs Grenze

Grenzübergang Deutschkreutz (Archivbild): Die ersten Flüchtlinge wurden jetzt in einem Lager in der Nähe der österreichisch-ungarischen Grenze aufgenommen.
Grenzübergang Deutschkreutz (Archivbild): Die ersten Flüchtlinge wurden jetzt in einem Lager in der Nähe der österreichisch-ungarischen Grenze aufgenommen. ©APA/ROBERT JAEGER
Die ersten Migranten sind im Flüchtlingslager in Körmend nahe der ungarisch-österreichischen Grenze eingetroffen. Wie das Portal hvg.hu am Dienstag schreibt, handelt es sich um eine Gruppe von rund 40 Migranten, die am Montag aus dem nahe Budapest gelegenen Auffanglager Bicske kamen. Die österreichische Seite soll mit verschärften Grenzkontrollen geantwortet haben.

Bei dem Flüchtlingslager in Körmend handelt es sich um eine Zeltstadt mit einer Kapazität von bis zu 300 Migranten. In dem offen funktionierenden Lager sollen nur registrierte Flüchtlinge untergebracht werden. Die Eröffnung des Lagers in Körmend hatte die ungarische Regierung damit begründet, dass sie wegen des “steigenden Migrationsdrucks in eine Zwangslage” geraten sei. Die Auslastung der ungarischen Flüchtlingslager würde 225 Prozent erreichen, schreibt das Portal.

Medien berichten von Angst in der Bevölkerung

Die Bürger von Körmend und Umgebung würden sich “aus Angst vor Migranten mit Pfefferspray bewaffnen”, der in den einschlägigen Geschäften bereits Mangelware sei, schreibt das Portal Blikk.hu. Zugleich seien Mitarbeiterinnen eines großen Einkaufszentrums darum ersucht worden, sich nicht “auffällig” zu kleiden. Die Körmender Schüler wiederum wurden darauf aufmerksam gemacht, nach dem Unterricht nicht allein durch den angrenzenden Park zu gehen.

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