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Erste Heimniederlage für Meister HC Samina Rankweil

Günther W. Amann sah die erste Rankler Nullnummer auf eigener Anlage.
Günther W. Amann sah die erste Rankler Nullnummer auf eigener Anlage. ©Thomas Knobel

Rankweil. Eishockey-Vorarlbergligameister HC Samina Rankweil konnte den vor einer Woche gelungenen Derbysieg gegen den EHC Bischof Feldkirch nicht wiederholen. Mit 6:7-Toren bezog Rankweil die erste Heimniederlage in dieser Saison. Der HC Samina Rankweil fand gut ins Spiel und man ging durch Karim Allouche in der 6. und Markus Moosbrugger in der 7. Minute schon frühzeitig mit 2:0 in Führung. Doch wie schon eine Woche zuvor kämpfte sich der EHC Bischof Feldkirch zurück und konnte durch zwei Treffer von Fritz Ganster bis zur 18. Minute auf 2:2 ausgleichen. 16 Sekunden vor der ersten Drittelpause schlug Topscorer Michal Kopas zu und schoss die Rankler mit 3:2 in Führung.
Dann kam das verfrühte “Schlafdrittel” der Rankler. Dem EHC Bischof gelang in der 22. und 26. Minute durch Manfred Keckeis ein Doppelschlag und Feldkirch ging mit 4:3 in Front. Die Rankler hatten es ganz einfach verabsäumt, weiterhin Druck zu machen. Als dann der junge VEU-Crack Sven Grasböck wegen Haken zwei Minuten auf die Strafbank musste, nützte Alexander Keckeis eine Unachtsamkeit in der Rankler Defensive und erzielte in der 33. Minute die 5:3 Führung für die “Bischöfler”. Der HC Samina Rankweil agierte dann bis zum Drittelende unkoordiniert und es fehlte ganz einfach auch die Power.
In der Rankler Kabine wurde dann von den Verantwortlichen Klartext gesprochen und die kurze Pause genügte, um motiviert und mit neuem Schwung ins letzte Drittel zu gehen. Allerdings hatte man die Rechnung ohne Alexander Keckeis gemacht, der stellte nämlich bereits nach 41 Sekunden auf 6:3 für die Feldkircher. Doch der Wille der Rankler schien ungebrochen, denn bereits sieben Sekunden später verkürzte Sven Grasböck auf 6:4. Jetzt war plötzlich auf Seiten der Rankler mehr Kampfgeist im Spiel und es entwickelte sich ein spannendes Derby. In der 45. Minute gelang Markus Moosbrugger, der auf Seiten der Rankler zum besten Spieler gekürt wurde, der Anschlusstreffer zum 5:6. Doch Rankweil konnte die Powerplays nicht nutzen. In der Schlussphase ersetzten die Rankler Goalie Philipp Stampfl, der übrigens trotz der vielen Tore eine gute Leistung bot, durch einen weiteren Feldspieler. Und wie es immer ist – wenn man die Tore selbst nicht schießt, dann schießt diese der Gegner. In der 60. Minute musste Daniel Gruber den Puck dann nach einem Abwehrfehler der Rankler nur noch ins leere Gehäuse einschießen. Die Moral der Rankler stimmte bis zur Schlusssirene – denn vier Sekunden vor Schluss kam es noch zu einem Powerplaytreffer durch Ex-Bischof-Crack Andreas Nägele.
Rankweil-Trainer Walter Sternat nach dem Spiel: “Spielentscheidend war das zweite Drittel, wo meine Spieler nicht hellwach genug waren und auch zuwenig Kampfgeist zeigte. Der sofortige Ausgleichstreffer und die zahlreichen Tore im letzten Drittel haben gezeigt, dass wir Eishockey spielen können. Lernen kann man nur aus Fehlern und das werden wir tun.”

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