Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Erste-Aktie kostet 45 Euro

Die börsenotierte Wiener Erste Bank hat am späten Mittwochabend ihre Rekord-Kapitalerhöhung abgeschlossen, die Zeichnungsfrist wurde einen Tag früher beendet als geplant.

Die jungen Aktien – die ab kommendem Freitag an der Börse gehandelt werden – kosten 45 Euro das Stück. Damit fiel der Zuteilungspreis geringfügig tiefer aus als von den Börsianern zu Zeichnungsbeginn am 11. Jänner erwartet.

Zur am späten Abend fixierten Zuteilung beläuft sich der Erlös aus der Kapitalerhöhung auf 2,653 Mrd. Euro – noch ohne Mehrzuteilungsoption (Greenshoe). Mit dieser größten Kapitalerhöhung in der Geschichte der Wiener Börse finanziert die Erste Bank die mehrheitliche Übernahme der rumänischen Großbank BCR (Banca Comerciala Romana).

Für zunächst 62 Prozent an der rumänischen BCR blättert die Erste Bank 3,75 Mrd. Euro hin. Eine Totalübernahme der BCR hat Erste-Chef Andreas Treichl für die nächsten Jahre nicht ausgeschlossen. Das würde dann noch ein paar Milliarden kosten, allerdings ist auch für die BCR in Bukarest ein Börsegang in Überlegung.

Am gestrigen Mittwochnachmittag schloss die Aktie der Erste Bank an der Wiener Börse zum Kurs von 45,85 Euro, um 1,08 Prozent schwächer als am Tag davor. Der nun festgesetzte Angebotspreis für die jungen Aktien bedeutet – abzüglich der heurigen Dividendenanteile – einen Nachlass von 0,7 Prozent zum Schlusskurs vom 25. Jänner. Wird die Mehrzuteilungsoption gezogen, liegt das Emissionsvolumen ein Zehntel höher.

Bank-Boss Treichl zeigte sich erfreut über das starke Feedback und würdigte in einer ersten Stellungnahme das große Interesse sowohl von österreichischen privaten Anlegern als auch von internationalen institutionellen Investoren. Die freien Stücke waren nach Bank-Angaben 1,7-fach gezeichnet. Dank des Investoren-Interesses an dieser Mega-Platzierung erfolgte eine volle Mehrzuteilung im Ausmaß von 5.895.360 Aktien. Somit wurden – unter Berücksichtigung einer möglichen Ausübung der Mehrzuteilungsoption – insgesamt 64.848.960 Aktien zugeteilt. Für heimische Privatanleger, die bis zum 20. Jänner geordert haben, gibt es eine bevorzugte Zuteilung.

Das Grundkapital der Bank steigt (noch ohne Greenshoe) somit um 24,2 Prozent auf 604,27 Mio. Euro. Im Marktwert macht die Bank an der Börse einen großen Sprung nach vorn: Die Marktkapitalisierung wächst nach der Kapitalerhöhung von 11,3 Mrd. auf 13,9 Mrd. Euro an.

Ein paar Wochen hindurch gibt es nun zwei Erste-Aktien: Denn die neuen Aktien sind ab dem Geschäftsjahr 2006 dividendenberechtigt. Weil für das Geschäftsjahr 2005 für die Jung-Papiere kein Anspruch auf Dividenden besteht, werden bis zum „Ex-Dividenden-Tag“ für das Geschäftsjahr 2005 zwei unterschiedliche Aktienkategorien an der Börse gehandelt werden.

Die Hauptaktionärin der Erste Bank, die Erste Privatstiftung, die vor der Kapitalerhöhung 32,2 Prozent der Anteile hielt, erwarb 15,6 Millionen junge Aktien und wird damit künftig rund 30,5 Prozent halten. Ihr Ziel war es, über 30 Prozent zu bleiben. Die Bundesländer-Sparkassen haben ihre Bezugsrechte überwiegend ausgeübt und bleiben bei rund 7 Prozent. Der Austria Verein, bisher bei 6 Prozent, hat teilweise mitgezogen und wird knapp über 5 Prozent halten.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Wirtschaft
  • Erste-Aktie kostet 45 Euro
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen