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Erst 15 arbeitslose AMS-Trainer in Stiftung

Durch den Sparkurs der Regierung verloren 1.200 AMS-Trainer ihren Job.
Durch den Sparkurs der Regierung verloren 1.200 AMS-Trainer ihren Job. ©APA
Bisher befinden sich erst 15 externe arbeitslose Trainer und Sprachlehrer, die für das AMS gearbeitet haben, in der im Dezember eingerichteten Stiftung.
1.200 AMS-Trainer ohne Job
Stiftung mit 8,7 Millionen Euro eingerichtet

Die aufgrund des AMS-Sparkurses von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) initiierte Stiftung kann im Jahr 2019 und 2020 jeweils bis zu 600 arbeitslose Trainer aufnehmen. Die Personen waren bei Weiterbildungsunternehmen beschäftigt, die AMS-Schulungsmaßnahmen anbieten. Genaue Zahlen dazu, wie viele Trainer bisher durch den AMS-Sparkurs arbeitslos geworden sind, gibt es nicht. Es gebe mehr als 20 schriftliche Vereinbarungen mit Weiterbildungsunternehmen für die Stiftung, sagte Aufleb-Geschäftsführer Andreas Gruber zur APA. Die GmbH als Stiftungsträger erwartet heuer aber noch einen deutlichen Anstieg der Zahlen

Kleine Anbieter können sich Stiftung nicht leisten

An der Stiftung teilnehmen können aber nur Arbeitslose, dessen ehemalige Arbeitgeber einen schriftlichen Vertrag mit der Aufleb GmbH abgeschlossen haben und danach den Arbeitgeber-Anteil von 4.536 Euro brutto pro Person einzahlen. Für die Weiterbildungsträger gibt es keinerlei Verpflichtung bei der Branchenstiftung mitzumachen.

Manche kleine Anbieter können sich den Stiftungs-Arbeitgeberanteil “nicht leisten”, so Gruber. Die Fördergeber würden nur Lohnkosten für die Projekte ersetzen. Diese Situation sei für arbeitslose Trainer sicherlich “nicht zufriedenstellend”.

Die NEOS haben im Nationalrat einen Antrag eingebracht, dass Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) prüfen soll, ob arbeitslose AMS-Trainer als Supportpersonal oder Lehrkräfte an Schulen mit besonderen Herausforderungen eingesetzt werden können. Die notwendigen Budgetmittel könnten aus dem AMS-Topf für “stiftungsähnliche Maßnahmen” kommen. Der Antrag wurde am Mittwoch einstimmig angenommen, geht aus der Parlamentskorrespondenz hervor.

(APA/red)

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