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Erneuter Anschlag auf Musharraf

Mindestens 14 Menschen sind am Donnerstag beim zweiten Attentatsversuch auf den pakistanischen Präsidenten Pervez Musharraf innerhalb von elf Tagen getötet worden.

Nach Angaben der Behörden sprengten sich zwei Selbstmordattentäter in der Großstadt Rawalpindi die Luft, wenige Augenblicke nachdem die Autokolonne des Präsidenten eine bestimmte Stelle passiert hatten.

Musharrafs Auto wurde beschädigt, er selbst kam jedoch nicht zu Schaden. Mindestens 46 Passanten wurden nach Angaben des Innenministeriums verletzt. „Gott sei Dank sind der Präsident und die Mitglieder seines Konvois in Sicherheit“, sagte Informationsminister Sheikh Rashid Ahmed in einer kurzen Fernsehansprache. Der Konvoi sei weitergefahren, obwohl die Windschutzscheibe des Präsidentenwagens zu Bruch gegangen sei. Ein Sprecher des Innenministeriums erklärte, bei den Todesopfern handle es sich um Passanten und zwei Polizisten. Auf der Straße lägen Gliedmaßen unter Autotrümmern und Glasscherben. Der Anschlag wurde um 13.40 Uhr Ortszeit (09.40 MEZ) verübt.

Auch am 14. Dezember explodierte eine Bombe wenige Minuten nach dem Vorbeifahren von Musharrafs Fahrzeugkonvoi durch die Straßen von Rawalpindi nahe der Hauptstadt Islamabad. Niemand wurde verletzt. Die Behörden vermuteten, das Terrornetzwerk El Kaida könnte in den Anschlag verwickelt gewesen sein. Musharraf lebt im schwer bewachten Hauptquartier der Streitkräfte in Rawalpindi.

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