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Erneut TBC-Alarm: Rind im Lechtal positiv getestet

TBC-Alarm: Schottisches Hochlandrind im Lechtal positiv getestet
TBC-Alarm: Schottisches Hochlandrind im Lechtal positiv getestet ©dpa (Themenbild)
Schwarzach - Wieder wurde ein Rind nach Kontakt mit Rotwild mit Tuberkulose (TBC) infiziert. Und wieder ist die Region Lechtal an der Grenze zu Vorarlberg betroffen.

Entsprechende VN-Informationen bestätigten am Montag die Tiroler Behörden. Demnach handelt es sich beim betroffenen Tier um ein Schottisches Hochlandrind aus der Gemeinde Kaisers.

Warnung vor Vorarlberger Alpen

Nachdem seit letzter Woche Schweizer und Liechtensteiner Behörden vor einer großen TBC-Ansteckungsgefahr auf Vorarlberger Alpen warnen und ihren Alpverantwortlichen abraten, Tiere zum Sömmern ins Ländle zu bringen, bringt der neuerliche TBC-Fall im Lechtal nun erneut die heimische Jagd in die Diskussion. Zu viel Rotwild in einzelnen Teilregionen und eine zu hohen Konzentration der Tiere an Fütterungsplätzen: Neben der Regulierung des Wildbestandes schlägt Landeswildbiologe Hubert Schatz im VN-Gespräch als eine wichtige Maßnahme vor, mehr Gebiete für die Befütterung zur Verfügung zu stellen.

TBC: Landtags-Anfrage der Grünen

Unterdessen haben auch die Grünen eine Landtags-Anfrage an Agrarlandesrat Erich Schwärzler gerichtet. So will Klubobmann Johannes Rauch u.a. wissen, was unternommen wird, um das Ansteckungsrisiko durch Art und Länge der Rotwildfütterung zu minimieren.

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