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Erneut Ritualmord an Albino in Burundi

Symbolbild: Das Unicef-Foto des Jahres 2009 zeigt Selina, eine der rund 150.000 Albinos in Tanzania.
Symbolbild: Das Unicef-Foto des Jahres 2009 zeigt Selina, eine der rund 150.000 Albinos in Tanzania. ©EPA/JOHAN BAEVMAN
Ein Albino-Mädchen ist im ostafrikanischen Burundi von bewaffneten Männern entführt, ermordet und zerstückelt worden.

Nach Behördenangaben vom Sonntagabend drangen sieben mit Speeren und Macheten bewaffnete Männer in das Elternhaus der 15-Jährigen nahe der Hauptstadt Bujumbura ein und verschleppten sie.

Männer verschleppen und ermorden 15-Jährige

Anschließend töteten sie das Mädchen und trennten ihm Arme und Beine ab. Es ist bereits der 18. derartige Mord in Burundi in knapp vier Jahren.

Grausames Ritual in Afrika

Albinos, denen die Farbpigmente in Haut, Haar und Augen fehlen, gelten in Teilen Afrikas als Glücksbringer und Vorboten von Reichtum. Sogenannte Zauberer verwenden Leichenteile von Albinos, für die offenbar hohe Summen bezahlt werden, bei ihren Ritualen. Die Gruppe Albinos Sans Frontieres wirft der burundischen Regierung vor, nicht genug für den Schutz der Albinos zu tun.

(APA)

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