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Erneut Mann beim Tanken erschossen

Erneut ist im Großraum Washington ein Mann beim Tanken erschossen worden. Ob der gesuchte Heckenschütze dahinter steckt, war laut Polizei noch unklar.

Nach der Tat nahe Manassas rund 40 Kilometer nördlich der Hauptstadt sahen Zeugen zwei Männer in einem weißen Auto davonfahren. Unterdessen fanden die Ermittler möglicherweise eine Spur des Täters.

Nahe der Schule, wo am Montag ein 13-Jähriger als achtes Opfer niedergeschossen worden war, entdeckten die Fahnder eine Tarotkarte mit der Aufschrift: „Lieber Polizist, ich bin Gott.“ Die Karte, die das Todessymbol zeigt, lag neben einer Patronenhülse. Sie hat dasselbe Kaliber wie die Kugel, die den Jungen schwer verletzte.

Bei der rätselhaften Mordserie in den Vororten Washingtons wurden bislang sechs Menschen auf offener Straße erschossen und zwei verletzt. Die ersten sechs Morde ereigneten sich am Mittwoch und Donnerstag in Montgomery und Silver Spring, einem Vorort von Washington in Maryland. Eine weitere Frau wurde am Freitag im US-Staat Virginia durch einen Schuss schwer verletzt. Alle Opfer wurden an öffentlichen Plätzen niedergestreckt: der Junge vor der Schule, ein 55-jähriger Mann auf dem Parkplatz eines Supermarktes, ein 39-Jähriger beim Rasenmähen, ein 54 Jahre alter Taxifahrer an einer Tankstelle, eine 34-Jährige vor einem Postamt, eine 25-Jährige beim Autowaschen, ein 72 Jahre alter Mann an einer Straßenecke und eine 43-jährige Frau auf dem Parkplatz eines Baumarktes

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