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Erlebnisbauernhof für Schülerinnen und Schüler

Bregenz - Die Veterinärabteilung des Landes und die inatura widmen sich sehr engagiert der Aufgabe, in der Öffentlichkeit das Wissen über Tierschutz und artgerechte Tierhaltung zu fördern.  LR Erich Schwärzler, Ulrike Nuck, LR Siegi Stemer

Ein wichtiges Zielpublikum sind die Schulkinder, denen zu diesem Zweck die Möglichkeit von Besuchen auf dem Erlebnisbauernhof geboten wird. Die Vorarlberger Standards in Sachen Tierschutz sind österreichweit Spitze. Dennoch bleibt es eine wichtige Aufgabe, das Wissen in der Bevölkerung über landwirtschaftliche Produktion und Tierhaltung sowie über Heimtierhaltung weiter zu verbessern, sagte Landeshauptmann Herbert Sausgruber heute, Dienstag, im Pressefoyer.

Laut Agrarlandesrat Erich Schwärzler geht es bei den Besuchen auf dem Erlebnisbauernhof darum, Sicherheitsfragen im Umgang mit Tieren, das Verständnis für die Landwirtschaft und für landwirtschaftliche Produkte zu vermitteln. Ziel ist es, dass jedes Schulkind in Vorarlberg im Rahmen seiner Grundschulausbildung mindestens zwei Mal einen Erlebnisbauernhof besuchen kann. Derzeit absolvieren 33 Bäuerinnen und Bauern einen entsprechenden Lehrgang vom Ländlichen Fortbildungsinstitut, ein zweiter Kurs ist bereits geplant, sodass künftig mit insgesamt mehr als 50 zertifizierten Erlebnisbauerhöfen in Vorarlberg gerechnet werden darf.

Schullandesrat Siegi Stemer lobte die pädagogische Begleitarbeit mit dem Verein “Tierschutz macht Schule”. Mit dem “Heimtierprofi” und dem “Tierprofi-Nutztiere” wurden Lernunterlagen erarbeitet, die didaktisch ausgezeichnet aufgebaut sind. Die Lehrerinnen und Lehrer erhalten eine Einschulung in diese Lernunterlagen, um sie dann im Unterricht durchzunehmen. Über die inatura-Projektstelle “tierleben” werden die Besuche auf den zertifizierten Erlebnisbauernhöfen vermittelt und evaluiert.

Mehr dazu siehe www.tierleben.or.at

 

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