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Erfolgreich ausgewichen

Ländle-Automobilzulieferer wehren sich gegen Mehrkosten für Zulieferer durch Preissteigerungen und gleichzeitige Absatzrückgänge in der Branche.

Weil die Automobilkonzerne selbst unter Preissteigerungen bei gleichzeitigen Absatzrückgängen leiden, lagern sie immer mehr Risiken, vor allem aber immer mehr Kosten zu den Zulieferern aus. Der Branchenanalyst A.T. Kearney sieht denn auch schon “36 Prozent aller europäischen Zulieferbetriebe mit viel zu hoher Verschuldung und viel zu niedriger Eigenkapitalausstattung” dastehen.

Der Kolben- und Zylinderhersteller König KG (Elko) in Rankweil wehrt
sich gegen diesen Trend, indem er schon seit zehn Jahren konsequent
seine Angebotsschwerpunkte weg von der klasssichen Automobil- hin
zur Freizeit- und zur Formel I-Industrie verlagerte. Weniger als 30
Umsatzprozente werden noch mit den Automobilbauern gemacht. Auf noch
weniger, nämlich 10 Prozent, hat Schoeller Textil Bregenz seinen
Automobil-Anteil gedrosselt: Dafür setzt man verstärkt auf technische
Garne, die als Schutz- oder Arbeits(sicherheits)bekleidung ebenso
reißenden Absatz finden wie etwa in Schutzanzügen für den
Motorradsport. Und Illbruck in Klaus, wo man Akustik-Absorber für
Riesen wie BMW und Audi fertigt, weicht den Automobilproduzenten
nicht aus, sondern innoviert so bewusst und antizipiert Trends
vorweg, dass die Riesen nicht nur weiter auf Produkte aus Klaus
“abfahren”, sondern diese auch noch ordentlich zahlen.

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