Erdbeben im Rheintal

In Vorarlberg hat am Sonntag um 16.30 Uhr die Erde gebebt. Nach Angaben des österreichischen Erdbebendienstes der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) lag das Epizentrum des Erdbebens der Stärke 4,2 bei Buchs in der Schweiz, nahe der Grenze zu Vorarlberg.

Zahlreiche Personen in Vorarlberg verspürten das Erdbeben kräftig, werteten die Seismologen die bisherigen Meldungen aus. 18 Minuten nach dem ersten Beben, um exakt 16.48 Uhr, folgte ein Nachbeben, das eine Richter-Magnitude von 3,2 aufwies, heißt es aus dem Conrad Observatorium, der Erdbeben-Station der ZAMG in Niederösterreich.

Meldungen aus Walgau und Rheintal

Laut ZAMG-Wetterstelle in Bregenz sind Erbebenmeldungen aus Bludenz, Feldkirch und weiteren Orten im Rheintal eingetroffen. So war das Beben auch in Schwarzach, Lustenau und Rankweil zu spüren, wie “VN”-Leser telefonisch mitteilten. Auch am Notruf der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch meldeten sich zahlreiche Bürger: “Es gab mehrere Anrufe – unter anderem aus Frastanz, Feldkirch, Dornbirn, Lustenau und Buchs”, sagt der Diensthabende den “VN”.
Die Schweizer Behörden gaben die Stärke des Erdbebens bei Buchs vorerst mit 3,7 an. Aus der Schweiz heißt es, Schäden seien nicht zu erwarten. Vom österreichischen Erdbebendienst hieß es: “Bei einem Beben der Stärke 4,2 sind Gebäudeschäden möglich, wenn auch im konkreten Fall wenig wahrscheinlich. Bisher gibt es jedenfalls noch keine entsprechenden Meldungen. Erdbeben mit Gebäudeschäden sind selten, kommen in Österreich nur alle zwei Jahre vor”, so ZAMG-Meteorologe Andreas Jäger zu den “VN”.

In der Ostschweiz hat die Erde in den letzten Wochen mehrmals gebebt. Mitte Dezember ereignete sich ein leichtes Erdbeben im Unterengadin, im November wurde ein Erdbeben der Stärke 3,7 bei Flims im Graubünden gemessen. Schäden gab es damals keine.

Die Erde bebt in Mitteleuropa nahezu jeden Tag. Die Stärken betragen meist aber weniger als 2 auf der Richterskala.

Haben Sie das Erdbeben gespürt oder Schäden fotografiert? Melden Sie sich bitte per E-Mail unter vnreporter@vol.at!

 

 

 

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