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Erdbeben erschüttert Teile Japans

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,2 sind am frühen Montag (Ortszeit) im Westen Japans mindestens sieben Menschen leicht verletzt worden. Das gab die Meteorologische Behörde bekannt.

Das Zentrum der Erschütterung befand sich in rund 146 Kilometern Tiefe unter der Provinz Oita. Warnungen vor Flutwellen (Tsunami) wurden nicht ausgegeben. Auch seien keine größeren Nachbeben zu erwarten.

Zu den Verletzten gehört laut Medienberichten eine 82 Jahre alte Frau, die sich in der Provinz Hiroschima ein Bein brach, als ihr Hund sie vor Schreck umriss. Ein 14-Jähriger wurde im Schlaf von einem aus dem Regal fallenden Gegenstand leicht am Kopf verletzt. Eine 77-Jährige fiel aus dem Bett, während eine 60-Jährige sich an einem Pfeiler den Kopf stieß. Beide wurden leicht verletzt.

Eines der Instrumente in einem Atomkraftwerk der Provinz Ehime arbeitete möglicherweise in Folge des Bebens nicht normal, berichteten Medien des Landes. Ansonsten aber wurde der Betrieb von Atomkraftwerken in den betroffenen Regionen nicht beeinträchtigt, hieß es. Einzelne Hochgeschwindigkeitszüge mussten mit gedrosselter Geschwindigkeit fahren, während die Strecken zu Sicherheitszwecken überprüft wurden. In der Stadt Nobeoka in der südwestlichen Provinz Miyazaki fiel die Wasserversorgung in zehn Haushalten vorübergehend aus, da eine Pumpe beschädigt wurde.

Unterdessen erschütterte ein weiteres Beben der Stärke 4,8 den Norden Japans. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es aber nicht. Auch wurde keine Tsunami-Warnung ausgegeben. Japan ist eines der am stärksten erdbebengefährdeten Länder der Welt.

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