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Erdbeben erschüttert Mittelamerika

Guatemala - Ein starkes Erdbeben vor der Küste von Guatemala hat am Mittwoch Mittelamerika erschüttert. Der Erdstoß führte in Guatemala und in El Salvador zu Panik.

Laut ersten Berichten von Rettungsdiensten zufolge gab es aber in beiden Ländern keine Opfer. Auch die Schäden hielten sich demnach in Grenzen, lediglich die Telefonverbindungen in El Salvador waren zwischenzeitlich gestört. Einige Schulen und andere öffentliche Gebäude wurden evakuiert.

Der Präsident Guatemalas, Oscar Berger, rief die Alarmstufe Orange aus. Rettungskräfte, Polizei und die Armee blieben aus Furcht vor eventuellen Nachbeben zunächst in Alarmbereitschaft.

Das Beben ereignete sich um 13.29 Uhr Ortszeit (21.29 Uhr MESZ). Das Epizentrum lag 115 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt entfernt im Pazifik in einer Tiefe von 64 Kilometern. Die Angaben über die tatsächliche Stärke des Erdstoßes schwankten: Die Behörden in San Salvador sprachen von 6,5 Punkten auf der Richter-Skala, das Seismologische Institut in Guatemala von 5,4. Nach Angaben des Geologischen Instituts der USA hatte das Beben eine Stärke von 6,8 auf der Momenten-Magnituden-Skala. Auch im Süden Mexikos war der Erdstoß nach Behördenangaben zu spüren.

Erdbeben sind in Guatemala und El Salvador relativ häufig. Erst am Freitag waren in den beiden Ländern zwei Erdstöße mit einer Stärke von 6,0 und 5,5 auf der Richter-Skala zu spüren. Auch hier hatte es keine Opfer gegeben.

Die beiden mittelamerikanischen Staaten liegen am so genannten pazifischen Feuerring, einer Kette von Vulkanen und seismologisch aktiven Gebieten, die den pazifischen Ozean umgeben. Im Jahr 1976 wurde Guatemala von einem schwerem Erdbeben der Stärke 7,5 auf der Richter-Skala erschüttert. Bei dem Erdstoß mit vielen Nachbeben und anschließenden Erdrutschen starben rund 23.000 Menschen.

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