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Equal Pay day in Vorarlberg: Frauen arbeiten ab heute gratis bis zum Jahresende

Symbolbild: Vorarlberger Frauen verdienen rund 27 Prozent weniger als Männer.
Symbolbild: Vorarlberger Frauen verdienen rund 27 Prozent weniger als Männer. ©Photo by CoWomen on Unsplash
Vorarlberger Frauen verdienen immer noch rund 27 Prozent weniger als Männer. Im österreichischen Vergleich ist das Ländle damit Schlusslicht.

Heute ist in Vorarlberg der Equal Pay Day. Die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen schließt sich nur langsam. Nach wie vor werden Frauen in Österreich, im Speziellen aber in Vorarlberg, schlechter bezahlt als Männer. Bei ganzjährig vollzeitbeschäftigten ArbeitnehmerInnen liegt der Lohnunterschied im Ländle bei 27,2 Prozent. Im Alter entsteht sogar eine Pensionslücke von über 40 Prozent.

Vorarlberg Schlusslicht

"Wir Gewerkschaftsfrauen machen am heutigen Equal Pay Day mit Betriebsaktionen auf die Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen aufmerksam und fordern Politik und Wirtschaft auf, endlich zu handeln. Denn es gibt noch viel zu tun!“, so Iris Seewald, ÖGB-Landesfrauenvorsitzende.

Die Einkommensunterschiede seien in Vorarlberg immer noch am größten. Statistisch gesehen verdienen Frauen im Ländle 27,2 Prozent weniger als Männer. Vorarlberger Frauen würden im Vergleich also ab heute gratis arbeiten - und das bei Vollzeitbeschäftigung. Im österreichischen Vergleich ist Vorarlberg Schlusslicht. Der österreichweite Equal Pay Day findet erst am 21. Oktober statt. Im Österreichdurchschnitt liegt der Lohnunterschied bei 19,7 Prozent.

Einführung der Karenzzeiten

Damit Frauen bald gleich viel verdienen wie Männer, müsse laut Seewald an vielen verschiedenen Schrauben gedreht werden. Ein erster, aber durchaus effektiver Schritt ist für die ÖGB-Landesfrauenvorsitzende dabei die Einführung der gesetzlichen Anrechnung der Karenzzeiten. Iris Seewald: „Die Benachteiligungen bei Urlaubsansprüchen, Gehaltssprüngen und bei Kündigungsfristen werden beseitigt und das wirkt sich langfristig auch positiv auf die Pensionen von Frauen aus."

Mehr Kinderbetreuungsplätze

Neben einem effizienten Lohntransparenzgesetz braucht es laut Seewald vor allem auch einen österreichweiten Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen und einen Rechtsanspruch auf einen kostenlosen Kinderbetreuungsplatz für jedes Kind. Dieser würde zu einer echten Wahlfreiheit für Frauen führen. „Wir leben im Jahr 2019 und Frauen wollen selbst entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten, wie sie Beruf und Familie vereinbaren, und wie viele Stunden am Tag sie arbeiten wollen. Echte Wahlfreiheit bedeutet aber nicht nur, dass es ausreichend Betreuungsplätze für Kinder gibt, sondern auch für pflegebedürftige Menschen, „damit niemand aus dem Berufsleben oder in die Teilzeit gedrängt wird“, so die ÖGB-Landesfrauenvorsitzende.

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