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EPR-Reaktor hat schon neun Monate Verspätung

Der erste französische Atomreaktor der dritten Generation (EPR) in Flamanville hat nach Informationen der französischen Wochenzeitung "Canard enchaîné" nach neun Monaten Bauzeit bereits neun Monate Verspätung. Schon der Bau des weltweit ersten EPR in Finnland verlängert sich um zwei Jahre auf 2011.

Der “Europäische Druckwasserreaktor” (EPR) soll das Rückgrat der französischen Stromwirtschaft und ein Exportschlager werden. Das Kraftwerk in Flamanville am Ärmelkanal soll 2012 ans Netz gehen. Der Baukonzern Bouygues könne den Zeitplan nicht einhalten und auch keinen neuen geben, schreibt der “Canard” (Mittwoch).

Ein bekannter Grund für Verzögerungen sind Mängel bei der Betonarmierung. Die Atomaufsicht ASN hatte deswegen die Baustelle im Juni für zwei Monate stillgelegt. Dazu kämen erhebliche Probleme beim Schweißen des Stahlmantels der Schutzhülle, schreibt das Wochenblatt. Bouygues bemüht sich um die Übernahme des staatlichen Atomtechnikkonzerns Areva, um weltweit EPR-Kraftwerke schlüsselfertig anbieten zu können.

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