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Epidemiegefahr in Russland

Vier Tage nach der Unwetter-Katastrophe an der südrussischen Schwarzmeerküste mit 58 Toten ist ein Strand wegen Epidemiegefahr gesperrt worden.

Im stark verschmutzten Wasser vor dem Ferienort Schirokaja Balka sei mit weiteren Leichen von Katastrophenopfern zu rechnen, teilten die Behörden am Montag mit. Mehr als 4.000 Urlauber müssten das Gelände verlassen, meldete die Agentur Interfax.

Die Tageszeitung “Nesawissimaja Gaseta” berichtete am Montag ohne Bezug auf offizielle Stellen, es würden noch 300 Anrainer und Urlauber an der Schwarzmeerküste vermisst. Ärzteteams begannen in den Urlaubsorten mit einer Reihenimpfung gegen Hepatitis, Typhus und andere Infektionskrankheiten. Nach schwersten Regenfällen hatten Sturzbäche aus dem angrenzenden Kaukasusgebirge am Donnerstag Menschen, Autos und sogar Häuser in das Schwarze Meer gerissen.

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