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"Enttäuschter" Strache sieht "kriminelle Struktur"

Der damalige FPÖ-Chef Heinz Christian Strache und sein Sicherheitsmann (l.) im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung in Wien am 22. Mai 2014.
Der damalige FPÖ-Chef Heinz Christian Strache und sein Sicherheitsmann (l.) im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung in Wien am 22. Mai 2014. ©APA
Nachdem sein Ex-Leibwächter im Zuge der Spesen- und der Ibiza-Affäre verhaftet wurde, macht sich HC Strache auf Facebook Luft.
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Er sei "offensichtlich jahrelang von einer mutmaßlichen kriminellen Struktur unterwandert" worden, schreibt Strache am Dienstag Nachmittag in einem Facebook-Post als Reaktion auf die Festnahme seines ehemaligen Leibwächters in der Nacht auf Dienstag.

"Was muss man noch alles an Verleumdung erleben?" fragt sich der ehemalige FPÖ-Chef weiter.

Die Polizei führte in der Causa um Spesenabrechnungen des Ex-Parteichefs eine Hausdurchsuchung bei Straches Ex-Leibwächter durch. Die Festnahme soll auch im Zusammenhang mit der Ibiza-Affäre stehen. Der ehemalige Polizist und Vertraute von Strache soll von den Spesenabrechnungen gewusst, und jahrelang belastendes Material gegen seinen nunmehrigen Ex-Chef gesammelt haben.

Laut "Presse" war der enge Vertraute von Strache trotz einer schweren Krankheit von dem Spitzenpolitiker fallengelassen worden. Demnach versuchte der Mitarbeiter bereits damals, sich zu rächen. 

Das sagt Parteichef Hofer

FP-Chef Norbert Hofer hat die Enthüllungen über hohe und angeblich falsch abgerechnete Spesen seines Vorgängers Heinz-Christian Strache am Dienstag als "Angriff auf die gesamte Demokratie" bezeichnet. In einem im Internet veröffentlichten Video sieht Hofer ein "kriminelles Netzwerk" sowohl hinter diesen Veröffentlichungen als auch hinter dem "Ibiza-Video". Die Vorwürfe gegen Strache will er prüfen.

Taschen mit Bargeld

Wie die "Krone" am Dienstag Nachmittag berichtet, geht es in einer Anzeige eines "Insiders" - mutmaßlich der verhaftete Ex-Leibwächter - zur Spesenaffäre auch um Sporttaschen mit hohen Bargeldbeträgen von russischen Geschäftsleuten. Der Informant soll laut Sachverhaltsdarstellung über Fotos besagter Geld-Taschen verfügen.

Droht Strache der Ausschluss?

Am Dienstag Abend schreibt der "Kurier" in seiner Online-Ausgabe, dass in der FPÖ die Stimmen lauter werden, die einen Ausschluss Straches aus der Partei fordern. Er schade der Partei und habe das Potential die FPÖ zu entzweien. In der Woche nach der Wahl soll Strache bereits blaue Geschichte sein.

(Red.)

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