Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Entgelte von 100.000 Bauarbeitern steigen um 3,35 Prozent

Die Entgelte steigen ab 1. Mai um 3,35 Prozent.
Die Entgelte steigen ab 1. Mai um 3,35 Prozent. ©pixabay.com (Symbolbild)
Ab 1. Mai steigen die Entgelte von 100.000 Bauarbeitern im Bauhauptgewerbe um 3,35 Prozent. Das sagte der Arbeitgeber-Chefverhandler GBH-Chef Josef Muchitsch (SPÖ) nach nur einer Verhandlungsrunde am Montag.

Als einen weiteren Eckpunkt nannte er im Gespräch mit der APA die neue Hitzefrei-Regelung am Bau von 35 auf 32,5 Grad Celsius. “Bei diesen Klimaentwicklungen ist das sehr wichtig”, betonte er.

Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Jahresbeschäftigung bechlossen

“Die KV-Runde war auch geprägt von Maßnahmen zur Verbesserung der Jahresbeschäftigung”, betonte der oberste Baugewerkschafter auch neue Wege, die künftig zur Senkung der Stempelzeit am Bau beschritten werden. Derzeit sind Bauhackler durchschnittlich knapp 100 Tage im Winter arbeitslos. “Diese Zeit soll unter fairen Bedingungen um ein Drittel gesenkt werden. Ziel ist es, die Arbeitslosigkeit am Bau um einen Monat zu senken”, kündigte Muchitsch an. Dahingehend haben die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter vereinbart, Details in einer Arbeitsgruppe auszuarbeiten. “Das Maßnahmenpaket soll den Bauspitzen im Oktober präsentiert werden”, sagte Muchitsch. Endgültig greifen könnten die neuen Regeln zur Jahresarbeitszeit dann ab 2020.

Die mögliche Vier-Tage-Woche hätten sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber im KV ausgemacht, sagte Muchitsch unter Verweis darauf, dass “die Regierung hier säumig war”. “Künftig ist es möglich, an vier Tagen in der Woche maximal zehn Stunden zu arbeiten – entweder über Betriebsvereinbarungen oder Einzelvereinbarungen wenn es keinen Betriebsrat gibt.”

Lohnplus 2020 um 0,95 Prozentpunkte über VPI

Für 2020 wurde ein Lohnabschluss mit einem Plus von 0,95 Prozentpunkten auf den Verbraucherpreisindex (VPI) fixiert, hieß es weiters von der Baugewerkschaft. “Damit ist für alle Beschäftigten am Bau die Sicherheit auf eine Reallohnerhöhung für die nächsten zwei Jahre gegeben”, so Muchitsch. Auch das aktuelle Plus von 3,35 Prozent liegt um 0,95 Prozentpunkte über der Inflation.Die Themen Zuschläge für die inzwischen mögliche 11. und 12. Arbeitsstunde am Tag und 6. Urlaubswoche sind bei den Bau-KV-Verhandlungen auch in die Arbeitsgruppe ausgelagert worden, die sich um eine Senkung der Winterarbeitslosigkeit im Rahmen eines neuen Jahresarbeitszeitmodells kümmert. Dort wird es auch um Vorgriffe auf bestehende Abfertigungsansprüche im laufendem Dienstverhältnis gehen. Die Taggelder steigen heuer und kommendes Jahr um 20 Cent (kleines Taggeld), 30 Cent (mittleres) bzw. 50 Cent (großes).

(APA/Red)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Wirtschaft
  • Entgelte von 100.000 Bauarbeitern steigen um 3,35 Prozent
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen