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Entbindung wie am Fließband in Afghanistans "Baby-Fabrik"

©AFP
Die Organisation Ärzte ohne Grenzen betreibt eine Geburtsklinik in der Provinz Chost, wo jeden Tag rund 60 Kinder zur Welt kommen.

Afghanistan gilt als eines der Länder mit der höchsten Sterblichkeitsrate bei Müttern und Neugeborenen. “Mein erstes Kind kam zu Hause zur Welt und ist gestorben. Deshalb bin ich dieses Mal in die Klinik gekommen”, berichtet eine junge Mutter und ergänzt: “Andere Krankenhäuser sind nicht so gut ausgerüstet wie dieses hier.” Kein Wunder, dass sich das Haus vor Anfragen kaum retten kann und bei vielen den Spitznamen “Baby-Fabrik” hat.

Angespannte Sicherheitslage

Die Sicherheitslage vor Ort ist in letzter Zeit immer schlechter geworden. Auch in der Klinik ist man in Sorge und arbeitet eng mit den Behörden und Stammesältesten zusammen. Die Männer werden hier mit Themen konfrontiert, mit denen sich sonst nur die Frauen beschäftigen. “Wir wussten nicht, dass Frauen all diese Probleme haben. Jetzt wissen wir, dass wir sie zum Arzt bringen sollten, wenn es Komplikationen gibt”, erzählt ein Mann.

(red.)

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