Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

England diskutiert über Schweine in Kinderbüchern

Aufgrund von "Politcal Correctness" sollen keine Schweine mehr in Kinderbüchern abgebildet werden.
Aufgrund von "Politcal Correctness" sollen keine Schweine mehr in Kinderbüchern abgebildet werden. ©dpa
Ärger und teilweise Empörung hat in Großbritannien ein Vorschlag zur Wahrung der "Political Correctness" ausgelöst.

Stein des Anstoßes: Der Verlag Oxford University Press will Schweine und Würstchen aus Kinderbüchern entfernt wissen, um Muslime und Juden nicht zu vergrämen.

“Absoluter Quatsch”

“Es muss Schluss sein mit dieser absurden politischen Korrektheit”, erklärte der konservative Abgeordnete Philip Davies. Auch der muslimische Abgeordnete Khalid Mahmood nannte den Vorstoß “absoluten Quatsch”. Ein Sprecher des Rates der jüdischen Institutionen in Großbritannien erklärte, das Judentum verbiete zwar das Essen von Schweinefleisch, nicht aber die Erwähnung oder die Darstellung des Tiers.

“Kulturelle Unterschiede und Empfindlichkeiten”

Die Empfehlung des Verlags zur Verbannung der Schweinebilder aus Kinderbüchern war bei einer Diskussion im BBC-Radio nach dem Anschlag auf die französische Satire-Zeitung “Charlie Hebdo” bekannt geworden. Der Verlag erklärte auf Anfrage, Schweine oder Schweinefleisch würden in den Büchern “nicht komplett verboten”. Allerdings würden die Bücher in knapp 200 Ländern verkauft, weshalb einige Autoren des pädagogischen Materials aufgefordert würden, “kulturelle Unterschiede und Empfindlichkeiten zu bedenken”. (APA)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Politik
  • England diskutiert über Schweine in Kinderbüchern
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen