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Corona-Alarm in Österreichs Kanzleramt - So geht es Kurz

Kurz und Kogler werden nun getestet.
Kurz und Kogler werden nun getestet. ©APA
Ein Corona-Fall im engen Umfeld von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zieht Kreise. Der Regierungschef sowie sein Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sagten dem Kanzleramt zufolge am Montag alle Termine mindestens bis zum Vorliegen eines eigenen Coronatestergebnisses ab. "Die ganze Regierung wird getestet", sagte ein Regierungssprecher am Montag.

Wien. Der enge Mitarbeiter, der positiv auf das Coronavirus getestet worden war, war auch bei der Kabinettssitzung am vergangenen Mittwoch anwesend. Sämtlichen Journalisten, die an der damaligen Pressekonferenz teilgenommen hatten, wurde empfohlen, sich ebenfalls testen zu lassen. Außerdem werde nun bei vielen Mitarbeitern gecheckt, ob sie positiv seien. Die Ergebnisse sollten in der Nacht zum Dienstag vorliegen.

Kurz zurzeit symptomfrei

Der Kanzler selbst spüre aktuell keinerlei Beeinträchtigung, sagte Salzburgs Landeschef Wilfried Haslauer (ÖVP). "Er fühlt sich bestens. Er ist auch der Überzeugung, dass er negativ ist", sagte Haslauer nach einem Telefonat mit Kurz dem Sender "oe24".

Der Regierungschef sowie Kogler seien am vergangenen Mittwoch das letzte Mal mit dem inzwischen positiv getesteten Mitarbeiter in Kontakt gewesen. Der betroffene Mitarbeiter sei am vergangenen Dienstagabend noch negativ getestet worden. Kurz hatte sich zwischenzeitlich in Brüssel aufgehalten, wo er am EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag teilnahm.

Regierungsspitze war auf dem Weg nach Salzburg

Kurz und Kogler waren auf dem Weg zu einer Pressekonferenz in Salzburg, als sie am Montag von dem Vorfall erfuhren. Sie kehrten sofort nach Wien um. Bei der Pressekonferenz, die dann ohne die Regierungsspitze über die Bühne ging, wurde eine umfangreiche Finanzspritze für die Salzburger Festspiele verkündet. Das weltweit bedeutendste Fest für klassische Musik und darstellende Kunst erhält von Bund, Land und Stadt in den nächsten zehn Jahren 262 Millionen Euro zur Sanierung seiner Spielstätten.

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(dpa)

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