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Ende von ORF Sport plus bedürfte Gesetzes-Änderung

Oberhauser will das Spartenprogramm einstellen
Oberhauser will das Spartenprogramm einstellen ©APA (Archiv/Pfarrhofer)
Die geplante Einstellung des Spartensenders ORF Sport plus sorgt für Diskussionsstoff. Die Abschaffung des Senders ist laut Hans Peter Lehofer vom Verwaltungsgerichtshof nach derzeitiger Rechtslage nicht möglich. Demnach ist der öffentlich-rechtliche Sender laut ORF-Gesetz §3 Absatz 8 verpflichtet, ein Sport-Spartenprogramm zu veranstalten.

Sport plus “ist also gesetzlich ausdrücklich vorgesehener Pflichtbestandteil des öffentlich-rechtlichen Auftrags und unterliegt als solcher nicht der Disposition des ORF”, erklärte Lehofer (). Ohne eine Änderung des ORF-Gesetzes ist die von Informationsdirektor Oberhauser aus Kostengründen ins Auge gefasste Einstellung des Spartenkanals nicht rechtens. Für die Gesetzesänderung sei die Politik zuständig.

Im ORF-Gesetz steht derzeit, dass der Österreichische Rundfunk für ein Fernseh-Spartenprogramm zu sorgen hat, “das der umfassenden Information der Allgemeinheit über alle sportlichen Fragen sowie der Förderung des Interesses der Bevölkerung an aktiver sportlicher Betätigung dient und in welchem insbesondere ein differenziertes Angebot von Sportarten und -bewerben zu zeigen ist, denen üblicherweise in der österreichischen Medienberichterstattung kein breiter Raum zukommt”.

Der Informationsdirektor hatte betont, dass er angesichts der notwendigen Sparmaßnahmen nicht jährlich sieben Millionen Euro für Sport Plus zur Verfügung stellen könne – “das ist reines Mäzenatentum”, so Oberhauser.

Das verkündete Aus des Senders mit Ende dieses Jahres ist für viele heimische Sportverbände eine Hiobsbotschaft. Sportminister Darabos will sich nun für ORF Sport plus einsetzen: “Viele Sportverbände haben sich schon bei mir gemeldet und sich für eine Fortsetzung des Programms ausgesprochen. Ich unterstütze dieses Bestreben mit voller Kraft”, sagte Darabos, der nun Gespräche zur Rettung des Spartenkanals führen will.

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