AA

"Emily" zog weiter in den Golf von Mexiko

Der Hurrikan „Emily“ hat auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan großen Sachschaden angerichtet und in einigen Urlaubsorten Überschwemmungen verursacht. Der Sturm war mit einer Geschwindigkeit von 215 km/h unterwegs.

Tausende Touristen waren vorab in Notunterkünften in Schulen und Turnhallen in Sicherheit gebracht worden. Der mexikanische Präsident Vicente Fox machte sich am Montag persönlich ein Bild von den Sturmschäden. „Emily“ zog unterdessen in den Golf von Mexiko weiter.

Zwischen Cancun und Playa del Carmen deckte der Wirbelsturm mit 215 Kilometern in der Stunde die Dächer von Luxuxhotels ab und riss Strommasten um. In den Straßen von Playa del Carmen stand das Wasser kniehoch. Die schwersten Schäden habe es in Puerto Aventuras und in Tulum gegeben, sagte die Tourismusministerin des Staates Quintana Roo, Gabriela Rodriguez. In der präkolumbianischen Ausgrabungsstätte Tulum wurden Hotels beschädigt, die Maya-Pyramiden blieben hingegen weitgehend unversehrt.

Anschließend zog „Emily“ weiter in Richtung Nordwest und schwächte sich über dem Golf von Mexiko auf 120 Kilometer in der Stunde ab. Meteorologen warnten jedoch, dass der Sturm wieder stärker werden könnte, sobald er die mexikanische Küste südlich der Grenze zu Texas erreicht. Auch in Südtexas bereiteten sich Bewohner der Küstenregion auf den Sturm vor.

In China flohen am Dienstag mehr als 800.000 Bewohner der Südostküste vor dem Taifun „Haitang“, der mit einer Windgeschwindigkeit von 120 Kilometern in der Stunde bei Huangqi in der Provinz Fujian das Festland erreichte. Auf Taiwan kamen in dem Wirbelsturm vier Menschen ums Leben.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • "Emily" zog weiter in den Golf von Mexiko
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen