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EM-Hoffnungen der Österreicher gedämpft

Nur wenige Österreicher rechnen mit einem großen sportlichen Erfolg ihrer Mannschaft bei der Fußball- Europameisterschaft 2008 (7. bis 29. Juni).

Dennoch ist die Grundeinstellung zum Großereignis EURO 2008 in Österreich und der Schweiz sehr positiv. Das ist das am Freitag veröffentlichte Ergebnis einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes „Spectra“.

Nur sechs Prozent der fast 1.100 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung befragten Personen haben demnach die Hoffnung, dass das ÖFB-Team insgesamt gut abschneiden wird. Konkret denken 51 Prozent der Befragten, dass die EURO 2008 nach den Gruppenspielen der Vorrunde ohne Österreich fortgesetzt werde. Gut ein Viertel der Befragten sieht die Nationalmannschaft im Viertelfinale ausscheiden. An einen Finaleinzug glauben drei, an einen Europameistertitel überhaupt nur zwei Prozent.

Von der Mannschaft des zweiten Gastgeberlandes Schweiz erwarten hingegen 22 Prozent der Österreicher ein insgesamt gutes Ergebnis. Mit einem Europameistertitel für die Eidgenossen rechnet aber auch nur ein Prozent. Die größten Chancen auf den Turniersieg geben die Befragten dem regierenden Weltmeister Italien. Er wurde von 28 Prozent als Favorit genannt. Es folgen Deutschland mit 22 Prozent und Frankreich mit 12 Prozent.

Dennoch stehen die Österreicher insgesamt dem Ereignis sehr positiv gegenüber, wie die Meinungsforscher herausfanden. Drei Viertel der Befragten finden, dass die Fußball-Europameisterschaft, was die Auswirkungen für Österreich betrifft, zumindest eine „gute Sache“ ist, für 30 Prozent ist sie sogar eine „sehr gute Sache“.

Generell sind 35 Prozent der Österreicher zumindest etwas an Fußball interessiert. Nicht ganz überraschend sind die Männer zu 54, die Frauen aber nur zu 19 Prozent am Spiel mit dem runden Leder interessiert. Mit zunehmendem Alter nimmt die Begeisterung ab.

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