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Ellen moderiert Oscar-Nacht

Die amerikanische Komödiantin und Talkmasterin Ellen DeGeneres (48) wird im kommenden Februar zum ersten Mal die Oscar-Show moderieren. Das gab die Film-Akademie bekannt.

DeGeneres tritt damit die Nachfolge von Komiker Jon Stewart an, der 2006 durch die Gala-Show führte. „Ellen DeGeneres ist die geborene Gastgeberin für die Academy Awards“, sagte Oscar-Produzentin Laura Ziskin. „Jetzt brauchen wir nur noch eine Menge großartiger Filme“.

DeGeneres führt seit 2003 durch die beliebte TV-Talkshow „The Ellen DeGeneres Show“, die in diesem Jahr zum dritten Mal mit der begehrten Emmy-Trophäe als beste Talk-Show ausgezeichnet wurde.

Die 79. Oscar-Verleihung findet am 25. Februar im Kodak Theatre in Los Angeles statt.Mehrere Male führten Billy Crystal, Steve Martin und Whoopie Goldberg durch die Show. 2005 stand der schwarze Komiker Chris Rock als Zeremonienmeister auf der Bühne.

Österreich schickt Antonin Svobodas Spielfilmdebüt „Spiele Leben“ ins Rennen um den Auslands-Oscar. Die Auswahl der fünf Finalisten durch die Academy of Motion Picture Arts and Sciences wird am 23. Jänner 2007 bekannt gegeben.

Im Mittelpunkt von „Spiele Leben“ steht Kurt, der auf Grund seiner Spielsucht in einen Strudel von Misserfolgen gerät. Als ihm der Zufall die Begegnung seines Lebens beschert, beginnt er, alle seine Entscheidungen dem Würfel zu überantworten. Die siebenköpfige Jury, die den Film zum österreichischen Beitrag für die Nominierung des Auslandsoscars kürte, würdigte besonders die herausragenden schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller Birgit Minichmayr und Georg Friedrich. Die Produktion der Wiener coop99 mit der Schweizer Triluna Film wurde im Vorjahr beim Internationalen Festival von Toronto uraufgeführt.

Insgesamt sind heuer 83 Länder von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences eingeladen, Kandidaten für die kommende Oscar-Nominierung als bester nicht englischsprachiger Film einzureichen. Anders als bisher wird nicht mehr die Sprache des jeweiligen einreichenden Landes verlangt. Michael Hanekes Film „Caché“ durfte 2006 nicht für Österreich in den Wettbewerb, weil er in französischer Sprache gedreht worden war.

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