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Elke Winkens: "Endlich kann ich auch Walzer tanzen"

Elke Winkens durchlebt derzeit "völlig absurde Tage, teilweise mit 13, 14 Arbeitsstunden ohne Pause".

Neben dem Tanztraining für die TV-Show “Dancing Stars”, bei der zunächst am Freitag das Semifinale zu überstehen ist, um sich für das große Finale des Folgetags zu qualifizieren, steht die Schauspielerin in den Endproben für Richard Dressers Komödie “Wonderful World”. Diese Josefstadt-Produktion hat am nächsten Donnerstag (10. April) in den Kammerspielen Premiere.

“Natürlich leidet das Tanztraining unter den Theaterproben”, sagt Winkens, die mit Janusz Kica einen “durchaus fordernden Regisseur” hat. “Am Anfang hat er etwas geschimpft, dann hat er sich eine Show angeschaut und gesagt: Ich ahne, dass du es dort weit bringen wirst. Mittlerweile ist er wohl auch ein wenig stolz auf mich – obwohl er das sicher nie zugeben würde”, lacht die gebürtige Kölnerin, die vor wenigen Tagen ihren 38. Geburtstag gefeiert hat, im Gespräch mit der APA.

Ob sie sich mehr über einen Sieg bei den “Dancing Stars” oder über einen toller Premierenerfolg freuen würde? “Am besten wäre natürlich beides. Ich bin sehr bemüht, dass das eine nicht unter dem anderen leidet. Wichtig ist: Man muss die Nerven behalten. Und bei beidem entscheidet ja letztlich das Publikum über den Erfolg.”

Winkens, die ihre Kindheit in Holland, Belgien, Deutschland und in Afrika verbrachte, wurde in Österreich zunächst vor allem in der Kabarett- und Comedy-Szene bekannt (etwa als Mitglied der “Kranken Schwestern”), ehe sie immer häufiger auf Bildschirm (u.a. in “Kommissar Rex”) und Bühne (etwa in Baryllis “Honigmond” oder in der Bühnenfassung eines Theo van Gogh-Films) zu sehen war.

Dabei nahm sie bereits als Kind Ballettunterricht, besuchte in London und Wien Tanz- und Musicalausbildungen, war sogar Europameisterin in einer Disziplin namens “karnevalistischer Tanz” (“Das ist in Köln und Düsseldorf, aber auch in Belgien weit verbreitet und ist am ehesten mit dem zu vergleichen, was man beim Villacher Fasching so sieht”). “Trotzdem haben mir die ‘Dancing Stars’ total viel gebracht. Ich konnte ja gar keine Standardtänze. Mein Vater hat immer gesagt: Du bist eine Tänzerin, die nicht tanzen kann. Jetzt kann ich endlich auch Walzer tanzen!”

Mit ihrem Vorstoß in die Vorschlussrunde, in der sie mit Andy Kainz zunächst Seals “Kiss from a Rose” als Walzer, dann Ravels “Boléro” als Paso doble tanzen wird, hat Winkens nicht gerechnet. “Besser gesagt: Ich hab mir gar nichts ausgerechnet. Ich habe einfach mehrere Wochen trainiert, nie nachgedacht, ob es weitergehen wird oder nicht, und genommen, was kommt.” Trotz aller Beeinträchtigungen (nach Problemen mit den Bandscheiben gab es zuletzt einen geprellten Finger) fühlt sich die ehemalige Leistungsturnerin dank des intensiven Trainings “viel wacher und so fit wie schon lange nicht”. Einziger Tribut, den sie an den Stress gezollt hat: “Ich habe wieder zum Rauchen begonnen.”

Mit Andy Kainz hat Winkens einen Profipartner, der bereits einmal (in der ersten Staffel mit Marika Lichter) seine Tanzpartnerin zum Sieg führte. Außerdem waren auch die beiden folgenden Staffeln dank Kelly Kainz eine reine Familienangelegenheit. Sieht Winkens dies als Vorteil, weil die Serie halten wird, oder als Handicap, weil jede Serie auch einmal zu Ende geht? “Uff”, stöhnt die Schauspielerin, “da habe ich im Moment wirklich keine Ahnung.”

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