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Elf Tote bei israelischem Vorstoß

Nach dem blutigen Einmarsch der israelischen Armee im Gazastreifen hat die radikalislamische Hamas-Bewegung zu Vergeltung aufgerufen.

Weil die Palästinenser sich in Khan Yunis nicht mehr sicher fühlen könnten, dürfe es auch für Israelis in Tel Aviv keine Sicherheit mehr geben, sagte Abdel Aziz el Rantissi, einer der Anführer der Hamas, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Alle radikalen Organisationen seien dazu aufgerufen, ihre „Operationen eskalieren zu lassen und überall in Israel zuzuschlagen“, sagte Rantissi.

Die Zahl der gemeldeten Toten nach dem Einmarsch stieg am Morgen auf elf. Ein 16-Jähriger wurde nach palästinensischen Angaben erschossen, als die Soldaten auf bewaffnete Demonstranten in Khan Yunis feuerten.

Die Armee teilte mit, bei dem Einmarsch sei „terroristische Infrastruktur“ zerstört worden. Palästinensischen Angaben zufolge wurde auch ein Krankenhaus in Khan Yunis unter Beschuss genommen. Dabei seien acht Menschen verletzt worden.

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