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Elf Millionen Dollar für Vorarlberger Start-up Crate.io

Die Gründer Jodok Batlogg (l.) und Christian Lutz.
Die Gründer Jodok Batlogg (l.) und Christian Lutz. ©crate.io
Das Vorarlberger Start-up Crate.io mit Sitz in Dornbirn erhält 11 Millionen Dollar aus den USA.

Mit Datenbanklösungen für riesige Datenmengen wurde das Vorarlberger Start-up weltweit bekannt. Am Dienstag gab das 2013 vom Vorarlberger Christian Lutz (sms.at, uboot.com) und dem ehemaligen StudiVZ-Technikchef Jodok Batlogg gegründete Unternehmen den Abschluss einer Series-A-Finanzierungsrunde in der Höhe von elf Millionen Dollar bekannt.

Jodok Batlogg wird als Speaker auf der IAW 2018, der größten Digitalkonferenz am Bodensee am 26. Juni in Dornbirn, auftreten.

Die Finanzierungsrunde führt Zetta Ventures aus San Francisco unter Beteiligung von Deutsche Invest Equity, Chalfen Ventures, Momenta Partners und Charlie Songhurst an. Auch die bestehenden Investoren Draper Esprit, Vito Ventures und Solomon Hykes (Docker Gründer) investierten erneut. “25 bis 30 Prozent sind bei solchen Runden üblich und da bewegen auch wir uns”, sagt Christian Lutz über die abgegebenen Anteile gegenüber derbrutkasten.com.

Crate.io schafft Jobs in Vorarlberg

Es ginge noch mehr um das Netzwerk als um das Kapital. “Wir haben einige Angebote aus Europa abgelehnt – das war durchaus riskant”, erzählt Lutz. Und der Ansatz habe sich praktisch sofort bewährt. Man habe bereits einige neue Projekte an Land gezogen. Der Unternehmenssitz wurde bereits vor einiger Zeit von Dornbirn nach San Francisco verlegt. Investiert werde stark in den Standort Dornbirn, wo weitere Stellen für Entwickler geplant seien. Primär fließe das Geld in das Produkt, man habe einige riesige Wunschliste von Kunden, zu denen unter anderem auch der IT-Security-Gigant McAfee zählt. Unter den größten Kunden sind mit Alpla und Zumtobel auch zwei Vorarlberger Industrie-Konzerne.

Zukunft in Autos und Fitness-Trackern

Potenzial sieht Lutz etwa im Bereich selbstfahrender Autos. “Da braucht es zwar eine enorme Computer-Power im Auto selber, was ganz sicher nicht unsere Domäne ist. Aber für all die Daten, die im Hintergrund gespeichert werden und etwa zur Analyse des Verkehrs dienen sollen, ist crate eine mögliche Lösung”, sagt der Gründer. Einen Kunden in dem Bereich aus Singapur habe man bereits. Auch die Daten von Fitness-Trackern könnte man mit der Software aggregiert auswerten. “Runtastic wäre ein super Kunde für uns”, sagt Lutz gegenüber derbrutkasten.com.

(Red.)

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