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Eleonore Schönborn im Interview

Eleonore Schönborn beim Interview mit Adi Fischer.
Eleonore Schönborn beim Interview mit Adi Fischer. ©Gerhard Scopoli

Die Witwe Hugo Schönborns faszinierte als Zeitzeugin im Gespräch mit Adi Fischer.

Schruns. Mit Hugo Schönborn kam in den fünfziger Jahren die “Moderne” ins Montafon, was einigen Staub aufwirbelte (Künstlerkollegen der “Moderne” bis hin zum Kubismus waren Hannes Bertle, Cranach, Norbert Grebmer, Klaus Pack). Sein Leben war sehr bewegt mit Stationen in Prag, Hamburg, Graz, Davos, Wien und davor im Montafon (Schruns und Bludenz). 1960 übersiedelte der Künstler solo (Trennung der Ehe im Jahre 1958) nach Wien und schuf dort wichtige Arbeiten wie die Farbgestaltung für den Schubertsaal des Wiener Konzerthauses oder die Ausgestaltung der Wiener Zentralsparkasse und des Palais Schwarzenberg.

Schwere Zeiten

Er sei ein “schöner Mann” gewesen und liebte das Leben als charmanter Bonvivant. Schönborn starb 1979 in Wien an Lungenkrebs und wurde in Schruns bestattet.
In dem bewegenden Gespräch mit Ex-ORF-Mann Adi Fischer im Haus des Gastes erzählte Eleonore Schönborn auch über ihr wechselvolles Leben mit den Kindern in ihrer schlimmsten Zeit – Verlust der Heimat, Benes-Dekrete, 1945 Flucht nach Graz, Bleibe dann in Vorarlberg, Schruns bzw. Bludenz, ihr dortiger Brotberuf als Prokuristin bei der Fa. Getzner, Hilfe beim Aufbau der Dornbirner Messe etc. Heute widmet sie sich dem humanitären Engagement für Asylanten im Montafon. Die charmante, immer noch putzmuntere 90-jährige Dame verstand es vortrefflich, Freud und Leid in ihrem langen Leben mit geistreichen Bonmots zu garnieren… Und auf die Frage “Was ist für Sie Heimat?” antwortete Eleonore Schönborn: “Dort, wo man mich kennt und mag. Das ist Heimat.”

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