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Eishockey-Multitalent Marco Rossi im VOL.AT-Livetalk

Marco Rossi beim Livetalk im VOL.AT-Studio mit Thomas Knobel.
Marco Rossi beim Livetalk im VOL.AT-Studio mit Thomas Knobel. ©VOL.AT
Der erst 16-jährige Rankweiler Marco Rossi kommt seinem großen Traum einmal in der NHL zu spielen schon sehr früh um vieles näher. Im VOL.AT-Livetalk erzählt er über seine steile Karriere.
Eishockey-Multitalent Marco Rossi

Das Eishockeytalent startet ab 21. August bei den Junioren in Ottawa die Vorbereitung auf den NHL-Draft.

Am Dienstag geht es auf die große Reise. Marco Rossi, aktuell Österreichs größtes Eishockeytalent, übersiedelt nach Nordamerika. Genauer: nach Ottawa. Dort wird der 16-jährige Rankweiler auf eine Karriere in der National Hockey League (NHL) vorbereitet. “Papa ich träume nicht von der NHL. Ich will in die NHL”, so das Multitalent Marco Rossi.

Der Trainer war das Plus

Rossi wird im NHL-Draft des Jahres 2020 in Runde eins gezogen, das ist so gut wie fix. In Ottawa geht es in den kommenden beiden Saisonen darum, so gut wie möglich auf diese Ziehung der besten Eishockeytalente gut vorbereitet zu werden. „Damit befasse ich mich aber nicht. Ich schaue von Tag zu Tag, versuche mein Bestes zu geben. Ich will mich auch nicht unter Druck setzen.“

Von den 67‘s, einem Klub der Ontario Hockey League (OHL), wurde der Center im Juli an 18. Stelle des CHL-Nachwuchs-Drafts gezogen. Es war eine Wahl taktischer Natur: „Wir hätten jeden anderen Klub, der Marco früher gezogen hätte, abgelehnt“, erklärt Vater Michael Rossi (44), der ehemalige VEU-Verteidiger. „Trainer bei Ottawa ist André Tourigny, er hat bei seinem ehemaligen Klub in Halifax den Schweizer Nico Hischier fit für die NHL gemacht.“ Dem 44-jährigen Coach, der auch schon als Co-Trainer für die NHL-Teams von Colorado und Ottawa arbeitete, eilt ein exzellenter Ruf als Ausbildner voraus, den er eben bestätigte: Mit dem kanadischen U-18-Nationalteam holte er den prestigeträchtigen Hlinka-Gretzky-Cup. Wie sehr Ottawa Rossi begehrte, unterstreicht ein Besuch von Klubchef James Boyd im Winter zu Hause bei den Rossis.

Marco wird, wie in Übersee so üblich, bei einer Gastfamilie untergebracht, bekommt vom Klub monatlich 500 Dollar als Taschengeld. Damit die gewohnte Umgebung vorläufig erhalten bleibt, begleitet der Vater den Filius im ersten Monat nach Kanada. „Bei Abruf bin ich für ihn da. Aber ich werde ihn wohl kaum zu sehen bekommen, das Programm ist sehr straff“, weiß Michael. Neben Training und Spielen stehen bei Rossi auch täglich vier Stunden Schule mit einem Privatlehrer auf dem Stundenplan.

Die Ottawa 67‘s wurden 1967 gegründet, spielen in der 9862 Zuschauer fassenden TD Place Arena. 1984 und 1999 gewann der Klub den Memorial Cup der Canadian Hockey League, für den sich die Finalisten der OHL, der WHL und der OMJHL sowie ein Gastgeber qualifizieren. Rossi ist übrigens nicht der erste rot-weiß-rote Crack im Ottawa-Dress. Ex-Feldkirch-Verteidiger Jeff Geiger (61), der allerdings in Kanada aufgewachsen ist, wurde bei 274 Spielen zwischen 1974 und 1978 als Österreicher registriert. Auch der aktuelle Dornbirn-Trainer Dave MacQueen begann als Junior bei den 67‘s.

Eine steile Karriere hat Marco Rossi auch schon im österreichischen Eishockey-Nationalteam gemacht: Bei der Unter-20 WM 2018 wurde er als 16-Jähriger drittbester Torschütze der gesamten WM. Im Jahr 2017 mit dem rot-weiß-roten Team auch bei der WM der Unter-18-Jährigen bester Spieler Österreichs, drittbester Torschütze und bester Torschütze Österreichs. Saisonstart für Marco Rossi in Nordamerika ist am 21. September. (tk/ko)

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