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Eisel kämpft erfolgreich für Cavendish

Arbeitet für bisher erfolgreichstes Tour-Team
Arbeitet für bisher erfolgreichstes Tour-Team ©APA (Archiv/epa)
Bernhard Eisel arbeitet bei der 96. Tour de France im bisher erfolgreichsten Team. Der Brite Mark Cavendish hatte bis Mittwoch jeden Massensprint für sich entschieden und hielt nach elf Etappen der 96. Auflage bereits bei vier Siegen. Eisel hat kein Problem damit, sich für den 24-Jährigen die Seele aus dem Leib zu fahren und so seinen Teil zu den Erfolgen des Columbia-Rennstalls beizutragen.

“Es ist sicher leichter, für Cavendish zu arbeiten, als gegen ihn zu sprinten”, erklärte Eisel vor dem Start der 12. Etappe am Donnerstag. Eisel fährt seit einem Sturz auf der Etappe nach Barcelona mit aufgeschundenen Knien, doch was ist das schon im Vergleich zu den gebrochenen Wirbelfortsätzen, die ihn im Vorjahr auf der Fahrt durch Frankreich geqält hatten. Er erfüllt seine Aufgaben jeden Tag zu vollsten Zufriedenheit von Team-Manager Stapleton und rechtfertigt damit seine Nominierung.

Ein Einrollen gibt’s für den 28-jährigen nicht. Er und einige Kollegen müssen in der Anfangsphase der Etappen dafür sorgen, dass nur eine “passende” Gruppe wegkommt. Es darf kein Fahrer dabeisein, der Cavendish im Kampf um das Grüne Trikot des Punktebesten gefährlich werden könnte und außerdem soll die Gruppe möglichst klein sein, um sie im Finish wieder leichter einfangen zu können.

“Ein Ausreißer-Trio ist perfekt, weil das räumt die Punkte bei den Zwischensprints ab, da gibt es dann im Feld keine Unruhe” betonte Eisel, der während der Etappen oftmals an der Spitze des Pelotons zu sehen ist. Er ist auf den Abschnitten mit möglichen Massenankünften mit dafür verantwortlich, dass die Flüchtlinge nicht zu weit davonziehen.

Sind die Ausreißer im Finish gestellt – idealerweise erst wenige Kilometer vor dem Ziel – sorgen die Columbia-Fahrer für hohes Tempo, um weitere Attacken zu verhindern. Damit hat Eisel dann seine Schuldigkeit getan, in der unmittelbaren Sprint-Vorbereitung sind andere am Zug.

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