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Einnahmen der Wiener Festwochen seit 2015 im Sinkflug

Seit 2015 befinden sich die Einnahmen der Wiener Festwochen im Sinkflug.
Seit 2015 befinden sich die Einnahmen der Wiener Festwochen im Sinkflug. ©APA/HANS PUNZ
Wie die Beantwortung einer Anfrage der NEOS durch die neue Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) zeigt, befinden sich die Einnahmen der Wiener Festwochen bereits seit 2015 im stelen Sinkflug und nicht erst seit der heurigen Ausgabe.
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Der “Kurier”, der die Zahlen zuerst veröffentlichte, spricht von einem “Desaster”.

Konkret gingen die Einnahmen der Wiener Festwochen bereits unter dem vor seinem Wechsel zu den Salzburger Festspielen drei Jahre amtierenden Markus Hinterhäuser massiv zurück. 2014, im ersten Jahr der Festwochen-Intendanz Hinterhäuser, betrugen die Karteneinnahmen noch 1,5 Mio. Euro, was einem hohen Niveau im langjährigen Schnitt entsprach.

Einnahmen der Wiener Festwochen massiv gesunken

Dann ging es jedoch steil bergab: 2015 lukrierte man nurmehr 1,09 Mio. Euro, im Jahr darauf fiel man gar unter die Marke von einer Million und konnte 887.840 Euro an Kartenerlösen erzielen. Nachdem Hinterhäuser Wien gen Salzburg verlassen hatte, unterbot der neue Festwochen-Chef Tomas Zierhofer-Kin diese Vorgabe dann aber noch: 2017 wurden 807.382 Euro für die Karten eingenommen und heuer lediglich 583.025 Euro.

Entsprechend sank der Eigendeckungsgrad des Festivals. Hatte dieser im ersten Jahr Hinterhäuser noch 29,7 Prozent betragen, kam dieser im Vorjahr bei 22,7 Prozent zum Liegen. Wie hoch der Eigendeckungsgrad 2018 ausfiel, ist noch nicht bekannt. Die Frage ist, ob er den von der Politik im Zuge des gewünschten Umbaus des Festivals hin zur Performancekultur bereits als Zielgröße gesenkten Wert von 18 Prozent (für die Jahre 2017 bis 2019) erreichen wird. Auch die Auslastung war mit dem Zielwert 85 Prozent bereits auf ein Niveau gesenkt worden, das mit 87,2 Prozent erreicht wurde. 2014 lag sie noch bei 95,3 Prozent.

Wie die NEOS gegenüber der APA betonen, hatte man sich bereits in den Vorjahren um eine Veröffentlichung der Kennzahlen bemüht – Kaup-Haslers Vorgänger Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) hatte dies mit dem Argument abgewehrt, dass sich der “künstlerische wie gesellschaftliche Wert” nicht aus “fragmentarischen Zahlenwerken” ermessen lasse.

(APA/Red)

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