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"Einmal zum Mond und wieder zurück"

Wolfurt - Einen glanzvollen Abschluss des „Fahr Rad Wettbewerbs“ bildete gestern Abend, Donnerstag, im Cubus in Wolfurt die große plan-b Radgala. Staunen über Radakrobatik, Spannung und gute Laune waren der gemeinsame Nenner der über 300 Besucher.

950 TeilnehmerInnen des Fahr Rad Wettbewerbes aus der plan-b Region hatten seit April 2008 über 734.155,47 Rad-Kilometer gesammelt – also fast die Strecke bis zum Mond und wieder zurück beziehungsweise 18,35 Mal rund um die Welt.

Fröhliche SiegerInnen

Die FahrradfahrerInnen wurden von den plan-b Gemeinden in drei Kategorien mittels Stichzahl preisgekrönt. Die glücklichen Sieger der Kategorien freuten sich über Bahnreisegutscheine im Wert von 500 €. Mit 370 km kam Bruno Bildstein (Wolfurt) der niedrigen Stichzahl am nächsten, Manfred Tamegger (Hard) gewann mit 963 gefahrenen Kilometern in der mittleren Kategorie. Werner Kühr (Hard) brachten seine 4.751 gefahrenen km den Sieg Klasse über 1000 km während des Wertungszeitraumes.

In Summe wurden über 30 Preise an die eifrigen Radler/innen vergeben, die zum Teil von den Radhändlern der Region zur Verfügung gestellt wurden. Gewonnen hat in jedem Fall aber auch die Umwelt, sie profitiert von jedem einzelnen km, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird. Im Falle der 734.155,47 Rad-km in der plan-b Region bedeutet das eine Ersparnis von 122 Tonnen CO2.

Teilgenommen am Wettbewerb haben Kinder ebenso wie 80-Jährige. Und gerade die ältere Generation hat bei den gefahrenen km die Nase vorne. Die 90 Teilnehmer/innen im Alter von 61 bis 70 Jahren haben im Schnitt von April bis September den Spitzenwert von 1.319,48 km in den Wadeln. Und auch die Kleinsten (bis 10 Jahre) kommen auf einen Durchschnittswert von stolzen 557,91 km.

Pro Jahr so viele Kilometer, wie der Mount Everest hoch ist

Geehrt wurden aber auch der und die Radler/in, die im Laufe des Wettbewerbs die meisten km gesammelt haben. Bei den Damen (in Summe 311 Teilnehmerinnen) hat Frau Helene Fleisch aus Schwarzach mit 6.315 km seit April die meisten Rad-km in den Beinen. Schon vor einigen Jahren hat sie sich vorgenommen, innerhalb eines Jahres für jeden Höhenmeter des Mount Everest (8848 m) einen km mit dem Rad zu fahren. Und sie hat es damals schon geschafft.

Bei den 430 teilnehmenden Herren ist Leo Schachner aus Bregenz mit 6.695 Rad-km am weitesten gefahren. Schachner (Jahrgang 1934) betreibt das Radfahren nach mehreren Operationen als „Bewegungstherapie“ und radelt täglich zum Essen nach Hard, wo er besonders gerne in die Pedale tritt. Wenn er mit dem Fahrrad zu seinem Sohn nach Lustenau unterwegs ist, macht er immer wieder einen Umweg, etwa übers Ried. Und generell ist Leo Schachner, wenn er seine zahlreichen Bekannten besucht, mit dem Fahrrad unterwegs. Seine täglichen Touren im Großraum Bregenz betragen etwa 50 km.

Gute Unterhaltung

Die Bauernkapelle Wolfurt sorgte bei der Radgala für musikalische Unterhaltung. Begeistert waren die Besucher/innen aber auch vom Kunstradverein Höchst. Unter ihnen der Bürgermeister von Wolfurt Erwin Mohr, aus Kennelbach Bürgermeister Reinhard Hagspiel und Vizebürgermeister Hans Bertsch, sowie Bürgermeister Elmar Rhomberg aus Lauterach. Aus Hard kam Gemeinderat Peter Bildstein, auch Vizebürgermeister Gernot Kiermayr aus Bregenz war mit dabei, ebenso wie der Schwarzacher Gemeinderat Martin Pfanner. Durch den glanzvollen Abend führte Christoph Heinzle alias NaNo.

Der Wettbewerb, der von den Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterch, Schwarzach und Wolfurt im Rahmen des regionalen Mobilitätsmanagement „plan b“ veranstaltet wurde, ist Teil der Bemühungen der teilnehmenden Gemeinden mehr Bewusstsein und mehr Möglichkeiten für bewusste Mobilität zu schaffen.

Quelle: Presseaussendung Ikp

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