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Einlochen mal anders: „Donut County“ im Test

Seltsam befriedigend: Im neuen Hit-Indie-Game schluckt man ganze Landstriche mit seinem schwarzen Loch.
"Donut County"

Game-Review
Game-Review
(iOs, PS4, PC, Mac) Das Prinzip ist so simpel wie suchtgefährdend: Mittels Mauszeiger fernsteuert man ein mobiles Loch durch die Spielwelt von „Donut County“ und ergötzt sich daran, wie darin alles verschwindet – von losem Kleinkram bis hin zu ganzen Hügeln. Macht ohne Frage Spaß – aber wie lange?
»DONUT COUNTY | Full of Holes Trailer Get the hole story when DONUT COUNTY comes to PS4, Steam, GOG, the App Store, and the Mac App Store on August 28th. http://donutcounty.com Developed by BEN ESPOSITO. Published by Annapurna Interactive. © Annapurna Interactive, 2018«

Wer Abwechslung vom Gaming-Mainstream sucht, ist beim Publisher Annapurna Games an der richtigen Adresse: Abseits vom gängigen 08/15-Open-World-Rollenspiel-Eintopf findet man hier einzigartige Games-Perlen mit unüblichen Ansätzen – etwas Indie vielleicht, aber trotzdem stets äußerst spielbar und mit Tiefgang. Gorogoa, Kentucky Route Zero oder What Remains of Edith Finch sind nur drei Beispiele.

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dc_text ©Donut County

Tiefgang gibt‘s bei „Donut County“ nicht nur im übertragenen, sondern auch im buchstäblichen Sinn: Bei diesem unkonventionellen Physik-Rätselspiel versenkt man zahllose Objekte (und auch die Hauptfiguren) rund 1000 Meter unter den Erdboden. Eingefasst ist das Ganze in eine nette kleine Story um diebische Waschbären und einen Donut-Lieferservice – gerade die charismatischen Figuren überzeugen und halten die Handlung am Laufen.

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dc_collecting_junk ©Donut County

Grafisch und spielerisch erinnert es an die erfolgreiche „Katamari“-Reihe. Jedes der über 20 Level beginnt man mit einem kleinen Löchlein, das man unter den Gegenstand – sagen wir ein Ei – schiebt. Das Ei fällt ins Dunkel, unser Loch wird etwas größer. Mit jedem versenkten Gegenstand wächst es weiter, so können immer größere Gegenstände geschluckt werden. Teils erfordert das strategisches Vorgehen – wenn etwa sperrige Objekte gekippt werden müssen, manches zerlegt man oder anderes wird gar verbrannt. Später erhält unser Loch sogar ein Upgrade und dient als Schleuder oder wird als Suppentopf zweckentfremdet.

Ein seltsam angenehmer Effekt des „Einlochens“: Das Leeren jedes Levels bringt eine angenehme Zufriedenheit mit sich, verleiht fast meditative Genugtuung.

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dc_breaking_pottery ©Donut County

Fazit: „Donut County“ ist eine angenehme Überraschung, die vor allem mit seinem ungewohnten, sehr unterhaltsamen Spielgefühl überzeugt. Darüber hinaus kommt dank den liebevoll designten Figuren und Levels in den rund zwei Stunden bis zum Abspann keine Langeweile auf. Der Wiederspielwert hält sich danach aber leider in Grenzen. Die „Gschicht hot a Loch“, wie man sagt. Trotzdem: Eine einzigartige und lohnenswerte Erfahrung.

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